Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich EKAH

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Monitoring der Biodiversität und der Umwelt

Verwendbare aktuelle Daten über den Zustand und die Tendenzen der Biodiversität sind Bedingung für die wirkungsvolle Entscheidungsfindung und das Planen von Aktivitäten zur Erhaltung und den nachhaltigen Gebrauch der Biodiversität und ihrer Bestandteile.

Die Hauptprogramme und Tätigkeiten, die bei der Erfassung der Daten über den Zustand und den Verlauf der Biodiversität in der Schweiz mitwirken:    

Biodiversitäts Monitoring Schweiz (BDM)

BDM ist ein Langzeitprogramm, das durch die Schweizerische Bundesregierung zur Aufnahme der biologischen Vielfalt des Landes eingeführt wurde. BDM basiert auf 33 Indikatoren, welche wichtige und messbare Segmente der Biodiversität repräsentieren. Vergleichbar mit den Punkten des Dow Jones, welche wirtschaftliche Tendenzen anzeigen, zeigen die Indikatoren des BDM auf, wo die Natur hinlenkt und bietet Daten über den Erhaltungsstatus der Biodiversität innerhalb der Schweiz an.

BDM - Biodiversitäts-Monitoring Schweizico_extern

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Monitoring der nachhaltigen Entwicklung (MONET)

Das Indikatorsystem MONET zeigt den Fortschritt der Schweiz auf dem Weg zur nachhaltigen Entwicklung. MONET ist eine Zusammenarbeit des Bundesamtes für Statistik (BFS), des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) und des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE).

Bundesamt für Statistik BFS: MONET-Indikatorensystemico_extern

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Agrar-Umweltmonitoring

Das Argrar-Umweltmonitoring hat zum Ziel, zu beurteilen, welche Auswirkungen landwirtschaftliche Tätigkeiten auf die Umwelt haben. AEM ist ein Produkt des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW).

Bundesamt für Landwirtschaft BLW: Agrar-Umweltmonitoringico_extern

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Schweizerisches Landesforstinventar (LFI)

Das LFI führt die Hauptüberwachung über den Zustand des schweizer Waldes aus*. Auf mehr als 6000 systematisch verteilten Flächen werden die Informationen über den Zustand des Waldes, die Gesundheit des Waldes ausgenommen, in regelmässigen Intervallen aufgenommen. Das LFI ist ein Teil des Schweizerischen Wald-Monitoring Programmes, zusammen mit der Langzeitforschung des Ökosystems Wald (LWF), dem Sanasilva Inventar (SSI) und der Überwachung von Waldinsekten und Krankheiten (FIDS).

Das LFI ist ein Programm des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) und wird durch die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) ausgeführt.

*WSL, Landesforstinventar, www.lfi.ch, Status Juni 2009

lfi.ch: Schweizerisches Landesforstinventarico_extern

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Sanasilva-Inventur (Waldgesundheitsinventar)

Sanasilva* bewertet jährlich die Gesundheit des Waldes anhand eines 16x16 km-Rasters des Nationalen Forst Inventars (NFI). Das Raster des NFI wurde auch für Aufnahmen in den Bereichen Boden und Vegetation verwendet.

*WSL, Inventar Sanasilva 2002 - L'état des forêts est stable, www.wsl.ch, Status Juni 2009

Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL: Sanasilva-Inventurico_extern

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Langfristige Waldökosystem-Forschung (LWF)

Die Langfristige Waldökosystem-Forschung (LWF) untersucht, wie sich von Menschen verursachte und natürliche Belastungen langfristig auf den Wald auswirken, und welche Risiken für den Menschen damit verbunden sind. Um eine Antwort auf diese Fragen zu finden, ist ein vertieftes Verständnis der Prozesse und der Ursache-Wirkungsbeziehungen im Ökosystem Wald nötig. Dazu wird auf 16 Dauerbeobachtungsflächen laufend beobachtet und gemessen.

Die aus den LWF-Flächen gewonnene Daten sind unter anderem auch ins europäische Forschungsprojekt ForestBIOTA (Forest Biodiversity Test-phase Assessments) eingeflossen. Ausserdem ist die LWF Teil von ILTER  (International Long-Term Ecological Research Network).

Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL:LWFico_extern

ForestBIOTA (Forest Biodiversity Test-phase Assessments)ico_extern

International Long Term Ecological Research (ILTER)ico_extern

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Regionale Dauerbeobachtung (Waldflächen)

Im Auftrag von sieben Kantonen betreibt das Institut für Angewandte Pflanzenbiologie in Schönenbuch BL (IAP) über 100 Dauerbeobachtungsflächen. Auf diesen wird die Entwicklung des Waldzustandes (u.a. auch Biodiversitätsaspekte) verfolgt.

Der Bund beteiligt sich an diesem Programm, indem er ursächliche Zusammenhänge zwischen den äusseren Einflüssen sowie dem Zustand der Bäume und des Bodens untersuchen lässt.

Institut für angewandte Pflanzenbiologie (IAP)ico_extern

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Nationale Beobachtung Oberflächengewässerqualität (NAWA)

Mit der Nationalen Beobachtung der Oberflächengewässerqualität (NAWA) schafft das BAFU in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen des Bundes und mit den Kantonen die Grundlagen, um den Zustand und die Entwicklung der Schweizer Gewässer auf nationaler Ebene zu dokumentieren und zu beurteilen. Die nationale Daueruntersuchung der Stofffrachten in schweizerischen Fliessgewässern (NADUF) wurde 2014 als Teilprogramm in NAWA integriert.

Bundesamt für Umwelt BAFU: NAWAico_extern

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Raumbeobachtung

Das Programm analysiert systematisch die räumliche Entwicklung in der Schweiz in Bezug auf spezifische Problemstellungen der Raumentwicklung und der Raumordnungspolitik. Das Programm wird durch das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) geführt und ergänzt bestehende statistische Fachquellen und die kantonalen Raumbeobachtungssysteme.

Die zentralen Aufgaben sind:

  • Bereitstellen der wichtigsten raumordnungsrelevanten statistischen Grundlagen und Indikatoren (Datenangebot)
  • Raumstrukturelle Entwicklungen untersuchen und aufbereiten (Monitoring und Analyse)
  • Wirkung der raumordnungs- und verkehrspolitischen Massnahmen evaluieren (Controlling)

Bundesamt für Raumentwicklung ARE: Raumbeobachtungico_extern

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Landschaftsbeobachtung Schweiz (LABES)

Die Schweiz hat auf kleinstem Raum eine äusserst vielfältige Landschaft. Diese ist ein wichtiges Kapital für die Identität, den Tourismus, die Alltagserholung aber auch für den Schutz der Biodiversität. Für eine nachhaltige Entwicklung der Landschaft ist es notwendig, die Landschaft in kürzeren oder längeren Zeitabschnitten zu beobachten und daraus Schlüsse für die Landschaftspolitik zu ziehen. Dies ist das erklärte Ziel des Programms «Landschaftsbeobachtung Schweiz» (LABES) des Bundesamtes für Umwelt (BAFU). Es misst die Landschaftsentwicklung mittels periodisch erhobener Indikatoren, die sowohl die «physische Landschaft» als auch die «symbolische Landschaft» umfassen.

Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL: LABESico_extern

Bundesamt für Umwelt BAFU: Thema Landschaftico_extern

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Nationales Beobachtungsnetz für Luftfremdstoffe (NABEL)

Das NABEL misst die Luftverschmutzung an 16 Standorten in der Schweiz. Die Stationen sind über das ganze Land verteilt und messen die Belastung an typischen Standorten (z.B. Strassen in Stadtzentrum, Wohngebiet, ländliche Station). Das NABEL misst Leitschadstoffe von nationaler Bedeutung und Verbreitung (z.B. Stickstoffdioxid, Ozon, Feinstaub etc.). Für diese sind in der Luftreinhalte-Verordnung (LRV) Immissions-Grenzwerte festgelegt. Das NABEL hat seinen Betrieb 1979 etappenweise aufgenommen. In den Jahren 1989 bis 1991 wurde das Messnetz modernisiert und von 8 auf 16 Stationen erweitert.

Bundesamt für Umwelt BAFU: NABELico_extern

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Nationale Bodenbeobachtung (NABO)

Die Nationale Bodenbeobachtung NABO ist ein Referenznetz sowie ein Instrument der Früherkennung und Erfolgskontrolle zum Schutz des Bodens. Die nationale Bodenbeobachtung wird seit 1984 gemeinsam vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) und vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) betrieben. Mit der Durchführung ist die Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART, beauftragt, der Schweizerischen Forschungsanstalt für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt.

Bundesamt für Umwelt BAFU: NABOico_extern

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Nationale Klimabeobachtung

Die Schweiz leistet einen wichtigen Beitrag zur globalen Klimabeobachtung: mit zahlreichen systematischen Beobachtungsprogrammen, langen Messreihen sowie internationalen Daten- und Kalibrationszentren. Im Rahmen des Global Climate Observing System (GCOS) wurden 50 essentielle Klimavariablen (ECVs) definiert. Ihre Beobachtung ist mit den heutigen technologischen und wirtschaftlichen Mitteln möglich und wissenschaftlich von grosser Bedeutung. Die Beobachtungen beinhalten beispielsweise die Lufttemperatur, die atmosphärische Konzentration von Treibhausgasen, die Schneebedeckung oder die Landnutzung.

 

Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz: Nationale Klimabeobachtungico_extern


Zuletzt aktualisiert am: 30.01.2017






Schweizer Informationssystem Biodiversität (SIB)
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