Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich EKAH

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News

Bundesrat setzt revidierte Einschliessungsverordnung auf den 1. Juni 2012 in Kraft

09.05.2012 - Durch die Revision der Einlschliessungsverordnung fallen auch die biologische Vielfalt sowie deren nachhaltige Nutzung unter ihren Schutz. Deshalb werden nun auch Vorgaben zum Umgang mit gebietsfremden Organismen in geschlossenen Systemen gemacht. Dazu zählen insbesondere diejenigen, mit denen der Umgang in der Umwelt gemäss Freisetzungsverordnung oder Pflanzenschutzverordnung verboten ist wie etwa der Riesenbärenklau, der japanische Knöterich oder der asiatische Laubholzbockkäfer.

 

Bundesrat gibt grünes Licht für Strategie Biodiversität Schweiz

25.04.2012 - Der Bundesrat hat die Strategie Biodiversität Schweiz verabschiedet. Diese soll die Erhaltung der Biodiversität in unserem Land langfristig sicherstellen. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) wird nun bis zum Sommer 2014 zusammen mit den betroffenen Partnern zur Konkretisierung einen Aktionsplan ausarbeiten. SIB: Projekt Biodiversitätsstrategie

 

Massnahmen zur Bekämpfung des Asiatischen Laubholzbockkäfers getroffen

22.03.2012 - Im September 2011 wurden erstmals in der Schweiz Asiatische Laubholzbockkäfer nachgewiesen. Nach diesem Fund im Kanton Freiburg wurden im Kanton Thurgau tote Käfer entdeckt. Der Bund koordiniert die Bekämpfung dieses besonders gefährlichen Schädlings mit den betroffenen Kantonen.

Link zum Download: Informationsflyer Asiatischer Laubholzbockkäfer

 

Bundesrat verabschiedet Ziele für die Anpassung an den Klimawandel

02.03.2012 -In Zukunft wird sich der Bund nicht nur für eine Verminderung des Treibhausgasausstosses, sondern vermehrt auch für Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel engagieren. Der Bundesrat hat am 2. März 2012 daher den ersten Teil seiner Strategie «Anpassung an den Klimawandel in der Schweiz» verabschiedet und darin Ziele, Herausforderungen und Handlungsfelder definiert. Damit will er sich etwa für den Fall von trockenen Sommern und Hochwasser wappnen. Zum Bericht des Bundesrates: Anpassung an den Klimawandel in der Schweiz – Ziele, Herausforderungen und Handlungsfelder
1. Teil der Strategie des Bundesrates (Vorabdruck 2.3.2012).

 

Bundesrat verabschiedet Botschaft zur Genehmigung der Änderungen vom 4. Juni 2004 zum Übereinkommen über die Umweltverträglichkeitsprüfung im grenzüberschreitenden Rahmen

15.02.2012 - Die Espoo-Konvention verpflichtet die Mitgliedstaaten, die Nachbarländer bei Projekten zu konsultieren, die erhebliche grenzüberschreitende Umweltauswirkungen haben könnten. Die Länder, die der Konvention beigetreten sind, haben beschlossen, das Konsultationsverfahren zu verbessern und die Liste der Projekte zu aktualisieren. Der Bundesrat hat am 15. Februar 2012 die Botschaft zur Ratifizierung dieser Änderungen ans Parlament verabschiedet.

 

Bundesrat heisst neue Strategie Nachhaltige Entwicklung gut

27.01.2012 - Der Bundesrat hat die «Strategie Nachhaltige Entwicklung 2012-2015» verabschiedet. Darin bestimmt er einen Aktionsplan mit konkreten Massnahmen für die Politik der kommenden vier Jahre. «Strategie Nachhaltige Entwicklung 2012-2015»

 

Biodiversität: ein Drittel der untersuchten Rote-Liste-Arten ist gefährdet

26.01.2012 - Anhand der Roten Listen wurden in der Schweiz 10'000 vorkommende wildlebende Arten untersucht. Ein Drittel davon ist, in unterschiedlichem Masse, gefährdet. Dies zeigt die Synthese der Roten Listen der gefährdeten Tier- und Pflanzenarten, die das Bundesamt für Umwelt BAFU am 26. Januar 2012 veröffentlicht hat. Diese Arten langfristig zu erhalten, bedeutet eine grosse Herausforderung.

Publikation: Gefährdete Arten in der Schweiz - Synthese Rote Listen, Stand 2010

 

Omnibus-Erhebung 2011: Umweltqualität und Umweltverhalten

17.01.2012 - 95 Prozent der Wohnbevölkerung der Schweiz schätzen die Umweltqualität in ihrer Wohnumgebung als sehr gut oder eher gut ein. Diese wird von 74 Prozent der Bevölkerung als sehr starker oder eher starker Einflussfaktor für die persönliche Lebensqualität genannt. Dies zeigen die ersten Ergebnisse einer Befragung zum Thema Umwelt, welche das Bundesamt für Statistik (BFS) im Frühjahr 2011 im Rahmen der neuen Volkszählung erstmals durchgeführt hat.

 

Schweizer Pärke: Vier Gesuche für ein Parklabel eingereicht

13.01.2012 - Beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) haben vier Anwärter für einen Regionalen Naturpark ein Gesuch um Verleihung des Parklabels eingereicht. Das BAFU prüft nun die Gesuche zuerst auf Vollständigkeit. Anschliessend folgt die inhaltliche Prüfung. Im Spätsommer 2012 entscheidet das BAFU darüber, ob das Label verliehen werden kann.

 

Notwendigkeit einer Strategie Biodiversität Schweiz in der Vernehmlassung anerkannt

16.12.2011 - Die Strategie Biodiversität Schweiz strebt den nachhaltigen Umgang der Schweiz mit ihrem natürlichen Kapital – den natürlichen Lebensräumen sowie der Vielfalt der Arten und genetischen Ressourcen – an. Die Mehrheit der Vernehmlassungsteilnehmenden hält das Thema für sehr wichtig und befürwortet eine gesamtschweizerische Strategie. Die Vernehmlassung ist am 16. Dezember 2011 zu Ende gegangen. 

 

 

Trockenwiesen und -weiden: Verordnung wird revidiert für Objekte in Bauzonen

09.12.2011 - Der Bundesrat erteilt grünes Licht zu einer Teilrevision der Trockenwiesenverordnung. Gegenstand der Revision sind Objekte, die sich bereits vor der Erstellung des Inventars in rechtskräftigen Bauzonen befanden. Rund 30 Objekte in den Kantonen Waadt und Wallis wurden angepasst oder aus dem Inventar gestrichen. Als Kompensation wurden neue, gleichwertige Flächen in das Inventar aufgenommen.

 

 

Wolf-Management: Schweiz schlägt Änderung der Berner Konvention vor

16.11.2011 - Der Bundesrat hat den Entwurf für eine Änderung der Berner Konvention gutgeheissen, die es der Schweiz erlauben soll, Vorbehalte bezüglich des Wolfs anzubringen. Die Änderung entspricht einer Forderung des Parlaments, welches eine entsprechende Motion von Ständerat René Fournier angenommen hatte. Die Schweiz wird ihren Vorschlag nun der Berner Konvention unterbreiten.

 

Bundesrat verabschiedet Botschaft zur Ratifizierung der Landschaftskonvention

02.11.2011 - Der Bundesrat hat dem Parlament die Botschaft zur Ratifizierung der Europäischen Landschaftskonvention zur Behandlung überwiesen. Die Landschaftskonvention kann in der Schweiz vollständig mit den bestehenden rechtlichen Grundlagen und Instrumenten umgesetzt werden und ändert nichts an den bestehenden Kompetenzen im Natur- und Landschaftsschutz oder in der Raumplanung. Die vorhandenen Verfahren genügen und es entsteht kein zusätzlicher Bedarf an finanziellen oder personellen Ressourcen. Mit der Konvention verpflichten sich die Vertragsstaaten zum Schutz, zur Planung sowie zur nachhaltigen Pflege und Entwicklung der Landschaften. SIB: Die Europäische Landschaftkonvention

 

 

Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zur Biodiversitätsstrategie Schweiz

19.9.2011 - Der Bundesrat hat die Biodiversitätsstrategie der Schweiz am 16. September 2011 zur Kenntnis genommen und das Vernehmlassungsverfahren eröffnet. Die Vernehmlassung dauert bis am 16. Dezember 2011. Mit der Ausarbeitung der Strategie Biodiversität Schweiz kommt die Schweiz seiner internationalen Verpflichtung nach und erfüllt gleichzeitig den parlamentarischen Auftrag aus dem Jahr 2008 an den Bundesrat. Ausserdem berücksichtigt die Strategie den Strategischen Plan zur Biodiversität 2011-2020 (sogenannte Aichi-Ziele), welcher anlässlich der 10. Vertragsparteienkonferenz der Biodiversitätskonvention in Nagoya (Japan) verabschiedet wurde. Somit wird die Strategie Biodiversität Schweiz den Bund auch in die Lage versetzen, seinen internationalen Verpflichtungen für diesen Zeitraum nachzukommen.

 

Bundesrat setzt neue Akzente in der Waldpolitik der Schweiz

31.08.2011 - Der Bundesrat will die unterschiedlichen und oft auseinandergehenden Ansprüche der Gesellschaft an den Schweizer Wald miteinander in Einklang bringen. Zu diesem Zweck hat er an seiner Sitzung vom 31. August 2011 die Waldpolitik des Bundes strategisch angepasst und die so genannte Waldpolitik 2020 gutgeheissen.

 

Zunehmende Landschaftszerschneidung gefährdet Europas Biodiversität

07.09.2011 - Strassen, Autobahnen, Bahnlinien, intensive Landwirtschaft und städtische Entwicklung zerteilen die europäischen Landschaften in immer kleiner werdende Fragmente. Gemäss dem soeben publizierten Bericht der Europäischen Umweltagentur (EEA) und des Bundesamts für Umwelt BAFU, hat diese Landschaftsfragmentierung für Flora und Fauna europaweit verheerende Auswirkungen. Der in englischer Sprache erschienene Bericht 'Landscape fragmentation in Europe' dokumentiert, wie Landschaften nicht mehr genügend Kapazitäten für eine hohe Biodiversität aufweisen, wenn sie in kleine und immer kleiner werdende Fragmente zerstückelt werden. Zum Bericht...

 

Neues aus der Biodiversitätsforschung

Das Forum Biodiversität Schweiz bietet mit dem Infodienst Biodiversität Schweiz IBS Gebündelte Nachrichten aus der Biodiversitätsforschung!

Jedes IBS-Mail enthält eine Zusammenfassung zu neuen Publikationen und weitere Informationen zur Biodiversität. Das IBS-Mail erscheint alle ein bis zwei Monate Die Datenbank des IBS bietet mit verschiedenen Anzeige- und Suchmöglichkeiten zugriff auf Forschungsresultate der letzten Jahre.

     

Freischaltung von InforMEA - dem Informationsportal der Vereinten Nationen zu multilateralen Umweltabkommen (MEAs)

17.06.2011 - Die Initiative für ein gemeinsames Wissens- und Informationsmanagement zu multilateralen Umweltabkommen (MEA IKM) vereinigt 12 globale multilaterale Umweltabkommen mit dem Ziel, ein harmonisiertes und aufeinander abgestimmtes Informationssystem zur Unterstützung von Wissensmanagementaktivitäten unter den MEAs zu entwickeln. Die Initiative dient somit der Unterstützung der Vertragsstaaten wie auch der Umweltgemeinschaft im weitesten Sinn.

 

Biodiversitätskonvention: Schweiz unterzeichnet das Nagoya-Protokoll und das Zusatzprotokoll über die Haftpflicht und Wiedergutmachung für Schäden an der Biodiversität

12.05.2011 - Im Namen der Schweiz hat Botschafter Franz Perrez am 11. Mai 2011 in New York das Nagoya-Protokoll unterzeichnet. Diese im Rahmen der Biodiversitätskonvention ausgehandelte Übereinkunft regelt den Zugang zu genetischen Ressourcen und deren Nutzung sowie die Verteilung der daraus entstehenden Vorteile. Entsprechend dem Mandat des Bundesrates hat die Schweiz zudem ein Zusatzprotokoll über die Haftpflicht und Wiedergutmachung für Schäden an der Biodiversität unterzeichnet. Beide Übereinkünfte müssen vom Parlament ratifiziert werden.

   

Neue Biodiversitätsstrategie der Europäischen Kommission

03.05.2011 - Die Europäische Kommission hat eine neue Strategie vorgelegt, um in den kommenden zehn Jahren den Zustand der Biodiversität in Europa zu schützen und zu verbessern. Diese Strategie umfasst sechs Ziele, die auf die Hauptursachen für den Biodiversitätsverlust eingehen und die die größten Belastungen für die Natur und die Ökosystemleistungen in der EU reduzieren, indem Biodiversitätsziele in wichtigen Politikbereichen verankert werden.

 

Towards a Green Economy

22.2.2011 - Ein neuer Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen plädiert für eine Politik der Nachhaltigkeit und zielgerichtete Investitionen auf dem Weg zu Rio+20.

Eine Investition von zwei Prozent des weltweiten BIP in zehn Schlüsselsektoren ist ein wirkungsvoller Antrieb für den Übergang zu einer CO2-armen, ressourcenschonenden nachhaltigen Weltwirtschaft. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP).

 

Zweiter Weltzustandsbericht über pflanzengenetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft

26.10.2011 - Der Bericht der FAO dokumentiert den aktuellen Stand der Erhaltung und Nutzung der globalen pflanzengenetischen Ressourcen sowie die Rolle und das Ausmass von nationalen, regionalen und internationalen Anstrengungen den Beitrag der pflanzengenetischen Ressourcen für die Ernährungssicherheit zu stärken. Der Bericht bildet die Grundlage um den Globalen Aktionsplan zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft zu überarbeiten (GPA).

 

 


Zuletzt aktualisiert am: 14.05.2012






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