Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich EKAH

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News

Weltweite Biodiversitätsdaten: verstärktes Engagement der Schweiz

Bern, 06.07.2016 - Daten und Informationen zur Biodiversität müssen zugänglich gemacht und gemeinsam genutzt werden. Dieser Grundsatz gab den Ausschlag für die Schaffung einer internationalen Datenbank namens Global Biodiversity Information Facility (GBIF) im Jahr 1996. Heute hat der Bundesrat beschlossen, dass die Schweiz der GBIF künftig als Vollmitglied angehören soll.

Global Biodiversity Information Facility Switzerlandico_extern

Pflanzliche Souvenirs – nein danke!ico_extern

Bern, 30.06.2016 - Sonne, Strand und Meer – oder vielleicht doch lieber Wandern und Angeln in Alaska? Wie auch immer: Die Ferienplanung ist voll im Gange und es gibt einiges zu bedenken. Ist mein Pass noch gültig, brauche ich ein Visum? Ist eine Impfung nötig? Viele Fragen, die nach Antworten verlangen. Dabei geht es im Wesentlichen um das Verreisen in ein fernes Land und da bleibt meist wenig Zeit, sich über die Rückkehr ins Heimatland Gedanken zu machen – zu Unrecht, denn nicht alle Souvenirs können bedenkenlos mitgebracht werden. Souvenirs, die oft von Reisen mitgenommen werden unterliegen häufig zusätzlichen Einfuhranforderungen, dies gilt auch für Pflanzen, Samen, Schnittblumen, Früchte und Holz.

Biodiversität: Bundesrat spricht Mittel für dringliche Massnahmen 2017-2020

18.05.2016 - Der Bundesrat hat heute beschlossen, zusätzlich 55 Millionen Franken in die Erhaltung der biologischen Vielfalt in der Schweiz zu investieren. Die Gelder sollen in den kommenden vier Jahren für dringliche Sanierungs- und Aufwertungsmassnahmen in Biotopen von nationaler Bedeutung und für die Biodiversität im Wald eingesetzt werden. Ausserdem hat der Bundesrat die Strategie zu invasiven gebietsfremden Arten gutgeheissen. Sie hat zum Ziel, mit Massnahmen zur Früherkennung, Prävention und Eindämmung die Schäden invasiver gebietsfremder Arten in der Schweiz zu verringern.

Die Schweiz nimmt an der zweiten UN-Umweltversammlung teilico_extern

11.05.2016 - Vom 23. bis zum 27. Mai 2016 findet in Nairobi (Kenia) die zweite Umweltversammlung der Vereinten Nationen (United Nations Environment Assembly, UNEA) statt. Themen der Tagung sind die Verschmutzung der Meere durch Plastikabfälle, nachhaltige Produktion- und Konsummuster sowie die Stärkung des internationalen Umweltregimes. An seiner heutigen Sitzung hat der Bundesrat das Mandat der Schweizer Delegation genehmigt. BAFU-Direktor Marc Chardonnens wird die Schweizer Delegation am Ministertreffen vom 26. und 27. Mai leiten.

Das revidierte MONET-Indikatorensystem zeichnet verschiedene Bilder der Nachhaltigen Entwicklung in der Schweizico_extern

Neuchâtel, 03.05.2016 - (BFS) - Das System für das Monitoring der Nachhaltigen Entwicklung (MONET) wurde revidiert. Es vermittelt ein Bild über die erneuerte Strategie Nachhaltige Entwicklung des Bundesrates und berücksichtigt dabei die Ziele der Agenda 2030 der UNO. Das revidierte System enthält insgesamt 73 Indikatoren, davon 22 neue. Eine Auswahl der Indikatoren gibt neu Auskunft über die Gleichstellung von Frau und Mann. Das MONET-System wird vom Bundesamt für Statistik (BFS) im Internet publiziert.

Zu den Indikatorenico_extern

Feldversuch mit gentechnisch veränderten Apfelbäumen teilweise bewilligtico_extern

03.05.2016 - Das Kompetenzzentrum des Bundes für landwirtschaftliche Forschung Agroscope in Reckenholz (ZH) darf einen Feldversuch mit gentechnisch veränderten Apfelbäumen durchführen, die resistenter gegen Feuerbrand sind. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat mit Verfügung vom 29. April 2016 den Freisetzungsversuch teilweise bewilligt. Um den Flug cisgener Pollen zu verhindern, hat Agroscope als Gesuchstellerin die Blüten der Pflanzen zu entfernen. Zusätzlich muss sie Massnahmen ergreifen, die mit denen früherer Freisetzungsversuche in der Schweiz vergleichbar sind.

Wasser und Gesundheit: Gute Noten für das Wasserschloss Schweizico_extern

02.05.2016 - Die Qualität des Bade- und Trinkwassers in der Schweiz ist gut und Wasserressourcen sind ausreichend vorhanden. Zu diesem Schluss kommt der Bericht des Bundes zur Umsetzung des Protokolls Wasser und Gesundheit der WHO. Das Protokoll verpflichtet die Schweiz, die Öffentlichkeit alle drei Jahre über die Projekte im Wasser- und Abwassersektor zu informieren.

Wald und Wasser - Ressourcen nutzen und schützenico_extern

21./22.03.2016 - Aus Anlass der internationalen Tage des Waldes (21. März) und Wassers (22. März) werden Entwicklung und Umgang mit diesen lebenswichtigen Naturräumen aufgezeigt. Wie wurden sie genutzt, übernutzt und wie werden sie heute geschützt und bewirtschaftet? Ein Rückblick stellt Entwicklungen und Herausforderungen dar.

Klimaschutz: Bundesrat stimmt Pariser Abkommen zu und legt künftige Eckwerte fest

23.03.2016 - An seiner heutigen Sitzung hat der Bundesrat dem Pariser Klimaschutz-Abkommen zugestimmt. Es regelt die internationale Klimapolitik nach dem Jahr 2020. Zudem hat der Bundesrat die Eckwerte für die nationale Klimapolitik von 2021 bis 2030 festgelegt. So beabsichtigt er, das CO2-Gesetz zu revidieren. Die Vernehmlassung dazu soll Ende Sommer beginnen.

Doubs: Vielfältige Massnahmen zur Verbesserung des aquatischen Lebensraumsico_extern

14.03.2016 - Gemeinsame Medienmitteilung des BAFU und der Präfektur des Departements Doubs – Die französisch-schweizerische Arbeitsgruppe für die Verbesserung der Wasserqualität und des aquatischen Lebensraums des Doubs ist am 14. März 2016 in Hauterive (NE) zusammen getreten. Das Treffen bot Gelegenheit, Bilanz über den Stand der Umsetzung des binationalen Aktionsplans zur Verbesserung der Wasserqualität des Doubs zu ziehen. Der Aktionsplan war 2014 verabschiedet worden. Bei der nächsten Etappe zur Wiederherstellung der ökologischen Qualität des Flusses geht es darum, die Fischgängigkeit an den Schwellen Moulin du Plain und Le Theusseret wiederherzustellen.

Konferenz des Expertengremiums für Biodiversität (IPBES-4): Bundesrat verabschiedet das Mandatico_extern

03.02.2016 - Vom 22. bis 28. Februar 2016 findet in Kuala Lumpur (Malaysia) die Vollversammlung der Mitglieder der zwischenstaatlichen Plattform für Biodiversität und Ökosystemleistungen (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services, IPBES) statt. Der Bundesrat hat heute das Mandat der Schweizer Delegation verabschiedet.

Aufgrund dieses Mandats kann die Schweizer Delegation der Umsetzung des für 2014–2018 festgelegten Arbeitsprogramms zustimmen. Sie wird auch die Verabschiedung der ersten beiden von IPBES erarbeiteten Evaluationsberichte unterstützen: Der eine befasst sich mit Bestäubung und Nahrungsmittelproduktion, der andere mit methodischen Fragen im Zusammenhang mit der Modellierung und Erstellung von Szenarien zur Entwicklung der Biodiversität.

Die zwischenstaatliche Plattform für Biodiversität und Ökosystemleistungen wurde 2012 im Rahmen der Vereinten Nationen geschaffen. IPBES soll die wissenschaftlichen Grundlagen für politische Entscheide zur Erhaltung der Biodiversität und der Ökosystemleistungen liefern.

IPBES fourth session of the Platform's Plenaryico_extern

Programmvereinbarungen im Umweltbereich: Verordnungen nachgeführtico_extern

28.01.2015 - In mehrjährigen Programmvereinbarungen legen Bund und Kantone fest, welche Leistungen im Umweltbereich erbracht werden sollen und welche Subventionen der Bund dafür zur Verfügung stellt. Diese Vereinbarungen haben sich grundsätzlich bewährt. Aufgrund der Erfahrungen aus den ersten beiden Programmperioden werden nun verschiedene Regelungen im Umweltbereich harmonisiert, Begriffe und Instrumente präzisiert sowie Subventionskriterien angepasst.

Programmvereinbarungen im Umweltbereich: 976 Mio. Franken an Kantone von 2016-2019ico_extern

28.01.2016 - Für den Vollzug der Umweltgesetzgebung in den Jahren 2016 bis 2019 erhalten die Kantone 976 Millionen Franken. Das Bundesamt für Umwelt BAFU hat mit den 26 Kantonen rund 250 Programmvereinbarungen abgeschlossen.

Strategie Nachhaltige Entwicklung 2016-2019

27.01.2016  - Die Strategie Nachhaltige Entwicklung (SNE) zeigt auf, welche politischen Schwerpunkte der Bundesrat für die nachhaltige Entwicklung mittel- bis langfristig setzt. Der Aktionsplan der Strategie bezeichnet die Massnahmen, die der Bund in der Legislaturperiode 2016-2019 umsetzen will. Weiter zeigt die Strategie auf, welchen Beitrag die Schweiz leistet, um die Ziele der globalen Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung (Agenda 2030) der Vereinten Nationen zu erfüllen. Bundesamt für Raumentwicklung ARE

Wolf und Luchs: Konzepte revidiert

19.01.2016 - Die Konzepte Wolf und Luchs sind aufgrund der revidierten Jagdverordnung angepasst worden. Im Konzept Wolf dient ein neues Schema zur Einschätzung von problematischem Verhalten von Jungwölfen in Rudeln. Im Konzept Luchs ist neu der Rahmen definiert für regulierende Massnahmen, wenn die Wildbestände, insbesondere von Rehen und Gämsen, wegen der Präsenz von Luchsen tief sind. Das BAFU hat die Konzepte am 19. Januar 2016 in Kraft gesetzt.

Publikationen: "Konzept Wolf Schweiz" /  "Konzept Luchs Schweiz"

Fischtreppen fördern den genetischen Austauschico_extern

06.01.2016 - Wasserkraftwerke, Wehre und Wasserfälle sind für Fische oft unüberwindbare Hindernisse. Das kann die genetische Struktur der separierten Populationen stark beinträchtigen. Nun wurde erstmals untersucht, ob und wie stark Fischtreppen diesen Negativeffekt mildern. Ein Forschungsteam der Eawag konnte anhand der Fischart Alet nachweisen, dass Aufstiegshilfen für Fische den genetischen Austausch zwischen verschiedenen Populationen tatsächlich fördern. Ganz beheben können sie die Auswirkungen der Barrieren nicht.

Paris: Abkommen über die internationale Klimapolitik verabschiedetico_extern

12.12.2015 - Die Vertreterinnen und Vertreter aus 195 Ländern haben an der 21. Klimakonferenz in Paris nach jahrelangen, schwierigen Verhandlungen ein für alle Staaten rechtlich bindendes Abkommen verabschiedet, das bezweckt, den globalen Anstieg der Temperaturen auf klar weniger als 2 Grad zu begrenzen. Die Schweiz, die sich in diesem Prozess sehr engagiert hat, ist erfreut über den Ausgang der Verhandlungen. Die in Paris erzielte Einigung ist eine solide Basis, die differenzierte, robuste, nachhaltige und dynamische Elemente enthält. Allerdings müssen den Worten nun Taten folgen. So müssen die angekündigten nationalen Ziele umgesetzt werden. Sie sind zu überprüfen, und die Massnahmen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen sind regelmässig anzupassen.

Nutzung genetischer Ressourcen: Nagoya-Verordnung verabschiedetico_extern

11.12.2015 - Der Bundesrat hat die Nagoya-Verordnung verabschiedet. Sie bildet zusammen mit dem Nagoya-Protokoll und den Bestimmungen im Natur- und Heimatschutzgesetz die Grundlage für die rechtmässige Nutzung der genetischen Ressourcen aus anderen Ländern. Die Verordnung regelt zudem den Zugang zu genetischen Ressourcen in der Schweiz.

Nationaler Aktionsplan für den Doubsico_extern

24.11.2015 - Das Bundesamt für Umwelt hat gemeinsam mit dem Bundesamt für Energie und den Kantonen Neuenburg und Jura den nationalen Aktionsplan für den Doubs veröffentlicht. Dieser soll eine nachhaltige Verbesserung des ökologischen Zustands des Flusses erlauben und das Überleben des Aprons gewährleisten, ein Fisch, der fast ausschliesslich im Doubs vorkommt.

3. Europäische Waldwoche: Empfehlungen für die nachhaltige Waldbewirtschaftungico_extern

06.11.2015 - Die Waldleistungen und deren Finanzierung standen im Mittelpunkt der Europäischen Waldwoche Silva 2015 in Engelberg, die heute zu Ende gegangen ist. Die rund 250 Teilnehmenden verabschiedeten zuhanden der Mitgliedländer von UNECE (UN Economic Commission for Europe, Genf) und FAO (Food and Agriculture Organisation, Rom) Empfehlungen für die nachhaltige Waldbewirtschaftung.

Grenzüberschreitende Gewässer: Bundesrat verabschiedet Mandat für UN-Konferenzico_extern

04.11.2015 - Die Schweiz setzt sich für den Schutz von grenzüberschreitenden Wasserläufen und internationalen Gewässern ein. Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung das Mandat zur 7. Vertragsparteienkonferenz der Wasserkonvention der UNECE (United Nations Economic Commission for Europe) verabschiedet, die vom 17. bis 19. November 2015 in Budapest stattfindet.

Gewässerqualität: Revision der Gewässerschutzverordnungico_extern

04.11.2015 - Der Bundesrat hat heute die revidierte Gewässerschutzverordnung genehmigt. Diese nennt die Kriterien für die Aufrüstung bestimmter Abwasserreinigungsanlagen mit einer zusätzlichen Klärstufe, welche die Elimination von Spurenstoffen sicherstellt. Zudem präzisiert sie die Finanzierungsmodalitäten. Zur Überprüfung der Wirksamkeit der Massnahmen können zudem schrittweise ökotoxikologisch begründete Anforderungswerte für die wichtigsten in die Oberflächengewässer gelangenden Spurenstoffe eingeführt werden. Die Änderungen treten am 1. Januar 2016 in Kraft.

Europäische Waldwoche in Engelberg mit 300 internationalen Fachleutenico_extern

19.10.2015 - Anfangs November treffen sich in Engelberg (OW) rund dreihundert internationale Expertinnen und Experten zur Europäischen Waldwoche, um über ökonomische, ökologische und soziale Aspekte der Waldbewirtschaftung zu diskutieren. Zudem werden Exkursionen einen Einblick in die Forstpraxis im Schweizer Wald vermitteln.

Mandat für Konferenz über internationalen Wasservogelschutz verabschiedetico_extern

14.10.2015 - Mehrere Schweizer Alpennordrandseen sind wichtige Überwinterungsgebiete für Wasservögel aus dem Norden. Deshalb setzt sich die Schweiz besonders für internationale Abkommen ein, die diese Lebensräume und Vogelarten erhalten sollen. Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung das Mandat zur 6. Vertragsparteienkonferenz des Abkommens zur Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel verabschiedet. Sie findet vom 9. bis 14. November 2015 in Bonn statt.

SIB: Übereinkommen über die Erhaltung migrierender Wasservögel Afrikas und Eurasiens AEWA 

Anhörung zur Änderung der Waldverordnung eröffnetico_extern

09.10.2015 - Das Bundesamt für Umwelt BAFU hat am 8. Oktober 2015 die Anhörung zur Änderung der Waldverordnung eröffnet. Sie dauert bis am 25. Januar 2016. Dabei werden Rechtsbegriffe konkretisiert und Verfahrensfragen geklärt.

Tagung des Bundesamtes für Umwelt BAFU «Wohnort: Die Siedlung #biodiversität»

02.10.2015 - Trägt das „Grün“, welches sich um und in unserem Wohn-, Arbeits-und Erholungsraum befindet, auch zur Erhaltung der Biodiversität bei oder ist es eine Zierde? Das BAFU lädt dazu ein, anlässlich der Tagung laufende Projekte und Ansätze zu analysieren, welche die Anforderungen des bebauten Raums und diejenigen der Biodiversität in Einklang zu bringen suchen.

Ort: Bern, BernExpo | Datum: 24. November 2015, 9h - 17h | 

Weitere Informationen und Anmeldungico_extern

UNEP-WCMC Develops Guidance on Experimental Biodiversity Accountingico_extern

30.09.2015 -  The UN Environment Programme-World Conservation Monitoring Centre (UNEP-WCMC) has developed technical guidance on experimental biodiversity accounting to address the gap in accounting knowledge, given that accounting for the variable components of biodiversity is complex and less advanced than for water or carbon accounting.

Schweizerische Vogelwarte: Bericht zum Zustand der Schweizer Vogelweltico_extern

23.9.2015 - Vierzig Prozent der Schweizer Brutvögel sind bedroht. Zwar lässt der neue Swiss Bird Index der Rote-Liste-Arten eine Stabilisierung auf tiefem Niveau erkennen. Doch für viele Brutvögel ist die Lage nach wie vor dramatisch. Heute präsentiert die Vogelwarte die Fakten zur Situation der Vögel in der Schweiz erstmals in einer einzigen übersichtlichen Zusammenfassung.

Mikroverunreinigungen aus diffusen Quellen belasten viele Schweizer Fliessgewässerico_extern

09.09.2015 - Aus Landwirtschaft, Siedlungsgebieten und Verkehr gelangen Mikroverunreinigungen wie Pflanzenschutzmittel, Biozide und Schwermetalle über so genannte diffuse Einträge in die Gewässer. Das Bundesamt für Umwelt hat am 9. September 2015 einen umfassenden Bericht über diese Belastungen veröffentlicht. Er zeigt, dass in kleinen und mittleren Fliessgewässern verbreitet Konzentrationsspitzen auftreten, die für Wasserlebewesen schädlich sein können.
Interner Link SIB - Publikationen: Mikroverunreinigungen in Fliessgewässern aus diffusen Einträgen

Waldbericht 2015: Ruhiges letztes Jahrzehnt, grosse künftige Herausforderungenico_extern

27.08.2015 - Das vergangene Jahrzehnt war für den Wald ruhig und verhältnismässig stabil, etwa, weil ihm keine grossen Stürme zusetzten. In Zukunft könnten der Klimawandel und eingeschleppte Schadorganismen dem Wald jedoch mehr und mehr zu schaffen machen. Der Waldbericht 2015 des Bundesamts für Umwelt BAFU und der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL informiert über den Zustand und die Entwicklung des Waldes und geht auf zukünftige Herausforderungen ein.

Interner Link SIB - Publikaitionen: Waldbericht 2015

Invasive gebietsfremde Arten: Anhörung zur nationalen Strategie eröffnetico_extern

14.08.2015 - Invasive gebietsfremde Arten können die Gesundheit gefährden und Schäden verursachen. Aufgrund eines parlamentarischen Vorstosses hat das Bundesamt für Umwelt BAFU in Zusammenarbeit mit anderen Bundesämtern, Vertretern der Kantone sowie privater Organisationen eine Strategie zu invasiven gebietsfremden Arten erarbeitet. Zum Strategieentwurf hat das BAFU am 14. August 2015 die Anhörung eröffnet.

Bundesamt für Umwelt BAFU: Invasive gebietsfremde Artenico_extern

UVP-Pflicht auf zusätzliche Anlagetypen ausgedehntico_extern

12.08.2015 - Die Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) wird auf zusätzliche Typen von industriellen Anlagen ausgedehnt, so etwa auf Anlagen zur Oberflächenbehandlung von Metallen oder zum Schmelzen mineralischer Stoffe. An seiner heutigen Sitzung hat der Bundesrat die Revision der diesbezüglichen Verordnung gutgeheissen. Zudem hat er eine Verordnungsänderung verabschiedet, kraft welcher der Bodenkundlichen Gesellschaft der Schweiz das gleiche Beschwerderecht zugestanden wird wie den Umweltverbänden.

Lebensräume von nationaler Bedeutung: Revision der Inventare und Verordnungenico_extern

06.08.2015 - Der Bund ist verpflichtet, Lebensräume bedrohter Tiere und Pflanzen zu schützen. Dafür bezeichnet er Biotope und Moorlandschaften von nationaler Bedeutung und legt die allgemeinen Schutzziele fest. Die entsprechenden Inventare und Verordnungen müssen periodisch angepasst werden. Das BAFU hat die Verordnungen und Inventare revidiert und am 6. August 2015 in die Anhörung geschickt.

Flughafenzoll stellt Rekordmenge von 262 kg Elfenbein sicherico_extern

04.08.2015 - Zürich-Flughafen: Am 6. Juli 2015 haben Mitarbeitende der Zollstelle Zürich-Flughafen bei einer Kontrolle im Reiseverkehr rund 262 kg Elfenbein sichergestellt. Das Elfenbein, welches dem Washingtoner Artenschutzabkommen CITES untersteht und zur Einfuhr in die Schweiz verboten ist, war in acht Koffern verteilt. Die Koffer waren von drei chinesischen Staatsangehörigen in Dar es Salaam (Tansania) via Zürich mit Ziel Peking (Volksrepublik China) aufgegeben worden.

Agroscope führt in der Schweiz die ersten Versuche mit Süsskartoffeln durchico_extern

03.08.2015 - Die Schweiz erlebte im Juli eine Hitzeperiode, wie sie seit Beginn der Messungen vor mehr als 150 Jahren einmalig ist. Die Kulturen litten unter den aussergewöhnlich heissen und trockenen Bedingungen. In diesem besonderen Kontext führte Agroscope zum ersten Mal Versuche durch, um die Möglichkeiten des Anbaus von Süsskartoffeln in unseren Breitengraden abzuklären. Hauptziel dieser Studie war es, verschiedene Methoden für einen raschen Start dieser tropischen Kulturpflanze gegen Ende Frühling zu testen, wenn die Nachttemperaturen noch frisch sind.

UN Finalizes 2030 Agenda for Sustainable Developmentico_extern

02.08.2015 - The final version of the draft post-2015 development agenda, titled ‘Transforming our World: The 2030 Agenda for Sustainable Development,' was adopted by acclamation at the conclusion of an informal plenary of intergovernmental negotiations. The adoption came at the end of a two-week session and concluded a seven-month process to agree on the UN's development agenda to follow up on the Millennium Development Goals (MDGs) and seek to achieve sustainable development.

ITPGR Secretariat Publishes Booklet to Support Implementation of Multilateral System and SMTAico_extern

31.07.2015 - The Secretariat of the International Treaty on Plant Genetic Resources for Food and Agriculture (ITPGR) has published an online booklet, titled 'Opinions and Advice of the Ad Hoc Technical Advisory Committee on the Multilateral System and the Standard Material Transfer Agreement (SMTA).' The publication seeks to provide guidance to Contracting Parties in implementing their obligations under the Treaty.

UN General Assembly Adopts Resolution on Combating Illegal Wildlife Tradeico_extern

30.07.2015 - The UN General Assembly has adopted a resolution urging Member States to take decisive steps at the national level to prevent, combat and eradicate both the supply of, and demand for, illegal trade in wildlife.

The Union for Ethical BioTrade (UEBT) just launched the 2015 edition of its
Biodiversity Barometer
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09.07.2015 - The UEBT Biodiversity Barometer tracks consumer awareness of biodiversity around the world. Since 2009, 47,000 people in 16 countries have been surveyed. It includes questions on consumer awareness of biodiversity-related topics and their expectations and preferences in relation to products based on natural ingredients.

Schutz der Bienen: Start des nationalen Programms APINELLA zur Früherkennung des Kleinen Beutenkäfers (Aethina tumida)

02.07.2015 - Im Rahmen des Früherkennungs-Programms Apinella wurden in allen Kantonen an strategischen Orten Sentinel-Bienenstände eingerichtet. Diese werden von den Sentinel-Imkern regelmässig auf einen allfälligen Befall mit dem Kleinen Beutenkäfer kontrolliert. Die damit generierten Daten werden laufend ausgewertet. Damit ist bei allfälligen verdächtigen Befunden eine rasche Einschätzung der Situation möglich, und zu treffende sichernde Massnahmen können sofort angepasst werden.

Umgang mit Wolf und Kormoran: Bundesrat setzt geänderte Verordnungen in Kraftico_extern

01.07.2015 - Jungwölfe eines Rudels dürfen inskünftig unter gewissen Voraussetzungen abgeschossen werden. Der Bundesrat hat heute die Jagdverordnung in diesem Sinn revidiert. Er hat ausserdem die Verordnung über die Wasser- und Zugvogelreservate mit einer Bestimmung ergänzt, die der Prävention vor Schäden an Fischbeständen durch Kormorane dient. Beide Verordnungen gelten ab Mitte Juli.

Restwasser: Ein Drittel der Wasserfassungen noch immer nicht saniertico_extern

30.06.2015 - Nur mit ausreichendem Restwasser können Gewässer ihre vielfältigen, natürlichen Funktionen erfüllen. Gemäss Gewässerschutzgesetz hätten die Kantone bis Ende 2012 alle Restwasserstrecken unterhalb von Wasserentnahmen, die vor 1992 bewilligt wurden, sanieren müssen. Die meisten Kantone sind jedoch weiterhin stark im Rückstand. Lediglich sechs haben bis heute die gesetzlichen Vorgaben aus dem Jahr 1992 vollständig umgesetzt. Zahlreiche Kantone melden weitere Verzögerungen an.

SIB: Kurzbericht «Restwassersanierung nach Art. 80 ff. GSchG - Stand Ende 2014 und Entwicklung seit Ende 2012»

Erster Swiss Agricultural Outlook publiziertico_extern

30.06.2015 - Mittelfristige, modellgestützte Projektionen tragen international schon seit einiger Zeit dazu bei, unternehmerische Orientierung für Zukunftsplanungen bereit zu stellen. Nun hat Agroscope erstmals eine solche Projektion für die Schweiz veröffentlicht. Der Swiss Agricultural Outlook zeigt für den Zeitraum bis 2024 auf, wie sich der Schweizer Agrarsektor aufgrund der internationalen und nationalen Rahmenbedingungen entwickeln könnte.

SIB: Swiss Agricultural Outlook 2014-2024

Überarbeitetes Konzept Biber geht in Konsultationico_extern

18.06.2015 - Der Biber hat sich in den letzten Jahrzehnten in der Schweiz weit verbreitet. Der Umgang mit dem Tier, das durch das Fällen von Bäumen und das Errichten von Dämmen seinen Lebensraum selber gestaltet, ist im Konzept Biber geregelt. Diese gut 10-jährige Vollzugshilfe muss den heutigen Anforderungen angepasst werden. Das Bundesamt für Umwelt BAFU hat deshalb am 18. Juni 2015 die Konsultation zum überarbeiteten Konzept eröffnet.

Bund und Kantone setzen sich für die Erhaltung der Esche ein

11.06.2015 - Gemeinsame Medienmitteilung der Konferenz der Kantonsförster KOK und des Bundesamts für Umwelt BAFU - In der ganzen Schweiz sind Waldbesitzer mit dem so genannten Eschentriebsterben konfrontiert, welches die Esche zum Absterben bringen kann. Die eschenspezifische Pilzkrankheit Chalara Fraxinea (Eschenwelke) trat 2008 erstmals in der Schweiz im Grossraum Basel auf und hat sich seitdem überall in der Schweiz verbreitet. Das Bundesamt für Umwelt BAFU sowie die Konferenz der Kantonsförster KOK sind bestrebt, die Esche zu erhalten, weil es sich dabei um die zweitwichtigste Laubbaum-Art der Schweiz handelt.

Schutz der Ramsar-Gebiete: Bundesrat verabschiedet Mandat für Weltkonferenz

13.05.2015 - Mangroven, Korallenriffe, Moore, Seen und Flüsse sind unverzichtbar für die Erhaltung der Biodiversität, die Trinkwasserversorgung und die Milderung von Hochwassern. Ihr Schutz wird durch das «Übereinkommen über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Wasser- und Watvögel, von internationaler Bedeutung» (Ramsar-Konvention) geregelt. 

Bundesamt für Umwelt BAFU bewilligt Feldversuch mit gentechnisch veränderten Kartoffelnico_extern

21.04.2015 - Das Kompetenzzentrum für landwirtschaftliche Forschung Agroscope darf einen Feldversuch mit gentechnisch veränderten Kartoffeln durchführen, die resistenter gegen die Kraut- und Knollenfäule sind. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat mit Verfügung vom 21. April 2015 den Versuch bewilligt, der auf der Protected Site am Standort Reckenholz (Zürich) stattfinden wird. Agroscope als Gesuchstellerin muss eine Reihe von Massnahmen ergreifen, um die Sicherheit zu garantieren und zu vermeiden, dass sich gentechnisch verändertes Material ausserhalb des Versuchsgeländes verbreiten kann.

Bund und Kantone schützen die Biodiversität im Schweizer Waldico_extern

31.03.2015 - Der Schweizer Wald ist für die Biodiversität von zentraler Bedeutung. Seine Vielfalt an Lebensräumen und darin lebenden Pflanzen- und Tierarten ist hoch, weist aber Defizite auf. Mit der Förderung von national prioritären Arten und Lebensräumen wollen Bund und Kantone gemeinsam eine vielfältige Natur im Wald erhalten. Mit Waldreservaten werden Flächen zugunsten der Biodiversität langfristig gesichert.

Europäischer Umweltbericht: Gute und weniger gute Noten für die Schweizico_extern

03.03.2015 - Die Luft- und Wasserqualität und die Abfallbewirtschaftung in Europa haben sich verbessert, doch beim Umgang mit den natürlichen Ressourcen, der Erhaltung der Biodiversität und dem Klimaschutz bleibt noch viel zu tun. Dies geht aus dem Bericht «Die Umwelt in Europa 2015» hervor, der am 3. März 2015 in Brüssel veröffentlicht wurde. Der Bericht liefert einen weitgehend ähnlichen Befund wie der Schweizer Umweltbericht.

Schweiz will Treibhausgasemissionen bis 2030 um 50 Prozent senkenico_extern

27.02.2015 - Die Schweiz will bis 2030 die Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um 50 Prozent senken. Mindestens 30 Prozent dieser Reduktionen sollen durch inländische Massnahmen erzielt werden. Die übrigen 20 Prozent können über Projekte im Ausland herbeigeführt werden. Diese Ziele wurden vom Bundesrat im November 2014 im Rahmen des Verhandlungsmandats für Lima genehmigt und heute bekannt gegeben. Die Schweiz hat das Reduktionsziel von minus 50% der UNO-Klimakonvention* gemeldet.

SIB - Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen UNFCCC

Bundesrat konsultiert Kantone zur Umsetzung der Strategie Biodiversität Schweizico_extern

18.02.2015 - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung das Aussprachepapier des UVEK zum Stand der Arbeiten am «Aktionsplan Strategie Biodiversität Schweiz» zur Kenntnis genommen und das weitere Vorgehen festgelegt. Der Aktionsplan soll dazu dienen, dem deutlichen Rückgang der biologischen Vielfalt und damit der Bedrohung unserer Lebensgrundlagen und unseres Wohlstands entgegenzuwirken. Um eine Einschätzung und eine Priorisierung vornehmen zu können, werden diejenigen Massnahmen, die die Kantone direkt betreffen, diesen vorgelegt. Zudem beabsichtigt der Bund, ab 2017 Sofortmassnahmen umzusetzen, sofern sich auch die Kantone daran beteiligen.

Eröffnung der Anhörung betreffend die Verordnung über die Kontrolle der rechtmässigen Herkunft von importierten Fischereierzeugnissenico_extern

09.02.2015 - Um einen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung der weltweiten Fischbestände zu leisten, wird derzeit auf der Grundlage des Bundesgesetzes über den Verkehr mit Tieren und Pflanzen geschützter Arten eine neue Verordnung ausgearbeitet. Erzeugnisse aus illegaler Fischerei sollen nicht mehr in die Schweiz eingeführt werden dürfen. Die Anhörung interessierter Kreise zum Entwurf der neuen Verordnung läuft bis zum 30. April 2015.

Klimaverhandlungen in Genf

06.02.2015 - Im Dezember dieses Jahres soll in Paris ein neues Klimaschutzabkommen für alle Staaten für die Zeit nach 2020 abgeschlossen werden. Vom 8. bis 13. Februar 2015 findet in Genf die erste Verhandlungssitzung statt. Sie soll eine Annäherung an ein Abkommen herbeiführen, das in Paris verabschiedet werden kann.

Bundesrat verabschiedet den Schweizer Umweltberichtico_extern

29.01.2015 - Erfolge bei der Bekämpfung von Schadstoffen in der Luft und im Wasser, grosse Herausforderung in der Klimapolitik, bei der Erhaltung der Biodiversität und bei der Beanspruchung natürlicher Ressourcen: So lautet die durchzogene Bilanz des Berichts «Umwelt Schweiz 2015», den der Bundesrat gestern verabschiedet hat.

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Verstärkte Massnahmen im Kampf gegen den kleinen Beutenkäferico_extern

16.01.2015 - Vor der Einfuhrperiode von Bienen setzt das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) eine Verordnung mit Massnahmen in Kraft, die eine Einschleppung des kleinen Beutenkäfers von Italien in die Schweiz verhindern sollen. Der Schädling wurde im September 2014 in Süditalien entdeckt. Ab dem 16. Januar 2015 ist es den Imkern der Schweiz untersagt, Bienen sowie Imkereiprodukte und -material aus Sizilien und Kalabrien einzuführen.


Zuletzt aktualisiert am: 28.03.2017






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