Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich EKAH

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Integration von Biodiversitätsanliegen in die nationale Sektoralpolitik

Die Verankerung von Biodiversitätsanliegen in die Sektoralpolitik, sowie die Sensibilisierung von Politikern, Entscheidungsträgern und der Bevölkerung für die Umwelt und die Biodiversität - in der Konvention als "Mainstreaming of Biodiversity" bezeichnet - ist ein laufender Prozess.
Die Erhaltung der Biodiversität durch Schutz und nachhaltige Nutzung als über alles gestelltes Ziel ist eine grosse nationale Aufgabe. Sie hängt direkt von der nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen durch alle politischen und wirtschaftlichen Sektoren ab.

Das folgende Kapitel bietet eine Übersicht zur Integration von Biodiversitäts- und Umweltanliegen in den Strategien und Zielsetzungen der folgenden gesellschaftlichen und politischen Bereichen:

Bildung und Öffentlichkeitsarbeit

Die Umweltbildung ist Teil der schweizerischen Umweltpolitik. Deshalb engagiert sich das BAFU in diesem Bereich. Das Amt fördert die Integration der Umweltbildung in alle Bildungsbereiche und auf allen Stufen des schweizerischen Bildungssystems.

Die Bildungsstrategie des BAFU wurde im Januar 2011 von der Direktion verabschiedet. Sie legt Ziele auf der systemischen und der Handlungsebene fest.

 Bundesamt für Umwelt BAFU: Umweltbildungico_extern

Das Bundesamt für Umwelt BAFU unterstützt innovative, gesamtschweizerische oder überregionale Umweltbildungsprojekte und arbeitet bei der Umsetzung seiner Ziele mit externen Partnern zusammen:

Bodenschutz

Viele chemische und physikalische Bodenbelastungen sind unumkehrbar.  Deshalb hat beim Bodenschutz das Vorsorgeprinzip oberste Priorität: Bodenschäden müssen wenn immer möglich vermieden werden.

Die Verordnung über Belastungen des Bodens (VBBo) stellt die gesetzliche Grundlage für den Bodenschutz dar. Auf der Basis der VBBo haben Bund und Kantone gemeinsam mit der Bau-, Land-, und Forstwirtschaft eine Reihe von Vollzugsinstrumenten entwickelt zum Schutz vor physikalischen und chemischen Belastungen. Dazu gehört beispielsweise die Ausbildung bodenkundlicher Baubegleiter, die Bauherren bei Grossprojekten beraten und ein vermehrter Einsatz neuer, bodenschonender Bearbeitungsmethoden.

Die gesetzlichen Einschränkungen und Massnahmen werden durch die freiwillige Tätigkeit unzähliger Einzelpersonen (z.B. Hobbygärtner) ergänzt, die auf den Gebrauch von Schädlingsbekämpfungsmittel verzichten und Düngemittel nur sparsam auftragen. Es ist ein erklärtes Ziel der Bundesbehörden, das Bewusstsein der Bevölkerung über die Bedeutung des Bodenschutzes weiter zu fördern

Verordnung über Belastungen des Bodens (VBBo)

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Erneuerbare Energien

EnergieSchweiz ist das nationale Programm für die Förderung von Energieeffizienz und erneuerbare Energien.
Das Programm definiert quantitative Ziele, die den Zielen des CO2 - Gesetzes und der Klimakonvention entsprechen und sektorspezifische oder sektorübergreifende, wirkungsorientierte Ziele.

Bundesamt für Energie BFE: EnergieSchweizico_extern

Wasserkraft

Wasserkraft ist die grösste einheimische Energiquelle. Der Bund will die Wasserkraftnutzung in Zukunft mit verschiedenen Massnahmen verstärkt fördern. Mit dem Ausbau von Kleinwasserkraftwerken und einer Erneuerung der bestehenden grossen Anlagen, soll das Potenzial der Wasserkraft als Energiequelle besser genutzt werden. Dieser Ausbau muss unter Berücksichtigung der Schutzansprüche der Gewässer, wie sie zum Beispiel im 'Leitbild Fliessgewässer Schweiz' beschrieben sind, erfolgen. Sie schliessen beispielsweise die Berücksichtigung der Wichtigkeit von Wasserläufen als Migrationswege oder die Gewährleistung ausreichender Restwassermengen ein.

Bundesamt für Umwelt BAFU: Leitbild Fliessgewässer Schweiz (pdf, 1010 KB)

Windenergie

Im Rahmen der Ziele von EnergieSchweiz soll die Stromproduktion aus neuen erneuerbaren Energien erhöht werden. Ein Teil dieser Produktion (10-20%) soll  aus Windkraftanlagen (WKA) stammen. Dies erfordert neue Anlagen und Infrastruktur. Um einen Konsens zwischen den Interessensvertretern aus Bund, Kantonen, Energiewirtschaft und Umweltverbänden über Grundsätze und Kriterien für die Wahl von Standorten für Windparks zu finden, wurde von den direkt beteiligten Bundesämtern (BFE, ARE, BAFU) das "Konzept Windenergie Schweiz" erarbeitet. Dazu wurde eine Begleitgruppe aus Vertretern der oben genannten Interessensgruppen gebildet. Die Publikation "Empfehlung zur  Planung von Windenergieanlagen" (2010) ergänzt die Kriterien zur Auswahl von Standorten mit neueren Erkenntnissen.

BFE, ARE, BAFU: Konzept Windenergie Schweiz (pdf, 1.1 MB)

BFE, ARE, BAFU: Empfehlung zur  Planung von Windenergieanlagen (pdf, 761 KB)

 

Treibstoffe aus erneuerbaren Rohstoffen (biogene Treibstoffe)

Auf den 1. Juli 2008 ist die Revision des Mineralölsteuergesetzes in Kraft getreten. Die damit eingeleitete Ökologisierung der Mineralölsteuer fördert fiskalisch die umweltschonenden Treibstoffe.

Biogene Treibstoffe (wie Biogas, Bioethanol, Biodiesel, pflanzliche und tierische Öle) sind ganz oder teilweise von der Mineralölsteuer befreit sofern, sie die ökologischen und sozialen Mindestanforderungen erfüllen. Bei importierten biogenen Treibstoffen kann dies einer Steuerreduktion von bis zu 72 Rappen je Liter entsprechen.

Die Massnahmen sollen für den Bundeshaushalt ertragsneutral sein. Deshalb werden die Mindereinnahmen durch eine höhere Besteuerung des Benzins kompensiert.

Eidgenössische Zollverwlatung EZV: Mineralölsteuerico_extern

Biomassestrategie Schweiz

Biomasse-Energiestrategie Schweiz

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Forschung

Forschungskonzept Umwelt für die Jahre 2017–2020

Umweltforschung bildet eine wichtige Grundlage für eine wirksame und effiziente Umwelt- und Ressourcenpolitik und leistet einen Beitrag bei der Früherkennung von Umweltproblemen sowie bei der Entwicklung von umwelt- und ressourcenschonenden Technologien. Die Umweltforschung des BAFU konzentriert sich auf praxisnahe Projekte, deren Ergebnisse von Politik und Verwaltung direkt für die Erfüllung ihrer Aufgaben benötigt werden. Das Forschungskonzept Umwelt 2017–2020 zeigt die vier Schwerpunkte und die 21 Forschungsbereiche des BAFU mit ihrem konkreten Forschungsbedarf auf.

BAFU: Umweltforschungico_extern

 

Bildungs-, Forschungs- und Innovations-Politik

Wissen und die Nutzung dieses Wissens gehören zu den kostbarsten Ressourcen, um Entwicklungsprozesse nachhaltig zu gestalten. Der Bundesrat will seine Ziele in diesem Sektor primär über Schwerpunktsetzungen bei der Festlegung und der Umsetzung seiner Bildungs-, Forschungs- und Innovations-Politik (BFI-Politik) erreichen.

Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH)

Im Bereich der ETH stehen die Erforschung und Früherkennung von  Naturgefahren, die Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit von Materialien und Systemen sowie das Studium, die Planung und Weiterentwicklung des Ressourcenschutzes, der Ressourcen- und Energienutzung, der Infrastruktur und der Raumordnung im Vordergrund.

Schweizerischer Nationalfonds (SNF) 

Bim SNF sind die Grundlagenforschung (Umweltwissenschaften) und die orientierte Forschung (u.a. Nationale Forschungsschwerpunkte Klima und Nord-Süd, Nationales Forschungsprogramm 54 «Nachhaltige Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung ») zu nennen.

Von Bedeutung ist auch die Schweizer Beteiligung an Forschungsrahmenprogrammen der Europäischen Union zum Themenkomplex «Nachhaltigkeit, Umweltschutz, erneuerbare Energien».

Staatssekretariat für Bildung und Forschung SBFico_extern

Internationale Strategie der Schweiz im Bereich Bildung, Forschung und Innovation

Schweizerischer Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschungico_extern

ETHZ-Eidgenössische Technische Hochschule Zürich: Forschung

 

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Kultur und traditionelles Wissen

Mit der Ratifizierung der UNESCO-Übereinkommens zur Bewahrung des immateriellen Kulturebes hat sich die Schweiz verpflichtet, eine Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz zu erstellen. Die Liste enthält aktuell 167 Traditionen aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Brauchtum, Handwerk, Industrie und Wissen im Umgang mit der Natur, denen in der Schweiz lokal, regional und national besondere Bedeutung zukommt. 

Insbesondere die Traditionen und das Wissen um den Umgang mit der Natur und um Anbau, Zucht und Erhaltung von Sorten, Arten und Rassen sind für die Erhaltung der Biodiversität und genetischer Ressourcen relevant. (Siehe Querschnittsthema "Traditionelles Wissen, Innovationen und Praktiken - Art. 8(j)" der Biodiversitäts-konvention). Einige biodiversitätsrelevante Beispiele aus der schweizer Liste der lebendigen Traditionen sind Alpwirtschaft in Gruyère FR, Zucht der Freiberger-Pferde im Kanton Jura, Kirschenanbau im Kanton Zug, Naturheilkunde in Appenzell Ausserrhoden, Gewinnung und Austausch von bäuerlichem und gärtnerischem Saatgut aus traditionellen Garten- und Ackerpflanzen (Initiative/Mitarbeit durch ProSpecieRara), Kräuterwissen in zentralschweizer Frauenklöstern oder Kantonen (LU, OW, NW, UR, SZ,ZG), Obstbau und -produktion im Kanton Thurgau und traditioneller Weinbau in den Kantonen Schaffhausen und Aargau. 

Bundesamt für Kultur BAK: Liste der lebendigen Traditionen in der Schweizico_extern

Bundesamt fur Kultur BAK: Direktlink zur Listeico_extern (pdf, 125 kb)

UNESCO: Safeguarding Intangible Cultural Heritageico_extern

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Tourismus / Freizeitaktivitäten

Tourismuspolitik

Wachstumsstrategie für den Tourismusstandort Schweiz: Umsetzungsprogramm 2012–2015
Das vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO erarbeitete Umsetzungsprogramm 2012–2015 ist das erste Programm zur neu konzeptionierten Tourismuspolitik des Bundes. Es konkretisiert und implementiert die mittel- bis langfristig ausgelegte Wachstumsstrategie für den Tourismusstandort Schweiz. Schwerpunkte für den Vollzug der Tourismuspolitik des Bundes werden gesetzt.
Insbesondere das Handlungsfeld 4 des Programms (Koordination und Kooperation in der Bundespolitik) mit Schwerpunkten auf der Schaffung von Kohärenz der Tourismuspolitik mit der Raumordnungspolitik, der "Strategie nachhaltige Entwicklung", der Klima- und Umweltpolitik und weiteren Sektoralpolitiken ist für eine nachhaltige Tourismuspolitik in der Schweiz von Bedeutung.

Staatssekretariat für Wirtschaft SECO: Wachstumsstrategie für den Tourismusstandort Schweiz: Umsetzungsprogramm 2012–2015


Sport und sportorientierter Tourismus:
Die Amtsstrategie für Sport und sportorientierten Tourismus des Bundesamt für Umwelt BAFU zielt auf Integration der Umwelt-, Natur- und Landschaftsanliegen in die Sport- und Tourismuspolitik sowie auf die Nutzung von Synergien mit den Partnern im Sport und Tourismus ab. 

 Bundesamt für Umwelt (BAFU): Amtsstrategie Sport und Tourismus 2010- 2012 (pdf, 190 KB)

Das Bundesamt für Umwelt BAFU erarbeitete zudem Themenblätter zu Freizeit und Erholung im Wald

Bundesamt für Umwelt (BAFU): Freizeit und Erholung im Wald (pdf, 2.3 MB)

Weitere Informationen zu Sport in der Natur und naturnahem Tourismus:

Bundesamt für Umwelt (BAFU): Tourismus, Sport und Freizeit in der Naturico_extern

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Transport und Mobilität

Neben dem Siedlungswachstum trägt auch das Verkehrsnetz zu einer Zerstückelung der Lebensräume bei. Dies wirkt sich auf Individuen und Populationen von Tieren und Pflanzen aus und kann zu einem Verlust der genetischen Vielfalt von Populationen führen.
Die nationale Transportpolitik basiert auf dem Grundprinzip einer nachhaltigen Entwicklung. Dies bedeutet, dass die Transportinfrastruktur den Anforderungen verschiedener Bereiche wie Mobilität, Leistungsfähigkeit, Kosten oder öffentlicher Dienst entspricht, ohne die Umwelt zu beeinträchtigen. Neben Verringerung von Energieverbrauch, Emissionen und Lärm sollen der Bodenverbrauch reduziert und Landschaften und Lebensräume entlastet werden.

Förderung des öffentlichen Verkehrs, Ausbau der nicht motorisierten Fortbewegung und Verlagerung des Gütertransports von der Strasse auf die Schienen sollen dazu beitragen, die Umweltbeeinträchtigungen und den Energieverbrauch im Transport- und Mobilitätssektor zu minimieren.

Das Einrichten von Wildpassagen über Hauptverkehrsrouten sowie die Wiederherstellung von Wanderkorridoren sind spezifisch auf die Erhaltung der Biodiversität ausgerichtete Massnahmen und geniessen eine hohe Priorität in der nationalen Transport- und Mobilitätspolitik.

 

Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK): Verkehrspolitikico_extern

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Umweltbezogene Steuern

Die Förderung nachhaltiger Produktionsweisen und Konsumgewohnheiten erfordert eine konsequente Umsetzung des Verursacherprinzips und damit die Internalisierung der externen Kosten in die Preise von Produkten und von Dienstleistungen. Aufgrund der methodischen Schwierigkeiten, externe Kosten spezifischen Produkten und Dienstleistungen zuzuweisen, sind umweltbezogene Steuern auf Produkte begrenzt, bei denen eine klare Zuweisung möglich ist.

Die Entwicklung von umweltbezogenen Steuern in der Schweiz wird durch das MONET Indikatorensystem überwacht. Infolge neuer Steuern, einer Erhöhung bestehender Steuern und einem Anstieg an nicht nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen hat der Erlös aus umweltbezogenen Steuern seit 1990 zugenommen.

Umweltindikator: Umweltbezogene Steuernico_extern

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Raumplanung / Räumliche Entwicklung

In der Schweiz ist ungefähr ein Drittel der Landesfläche für eine intensive Nutzung durch den Menschen geeignet. Dies bedeutet, dass die Ressource Boden nicht unbegrenzt vorhanden ist und durch die Aktivitäten verschiedenster Sektoren beansprucht wird. Landnutzungsänderungen stellen in der Schweiz eine bedeutende Bedrohung der Biodiversität dar: Der Bodenverbrauch für Siedlungsflächen, Verkehr und Infrastruktur und somit der Anteil an versiegelter Fläche und zerschnittenen Lebensräumen und der Verlust an naturnahen Räumen und Landwirtschaftsland in der Schweiz ist vor allem in den dicht besiedelten Gebieten des Mittellandes sehr gross.

Das Bundesgesetz über die Raumplanung legt für die ganze Schweiz die Ziele und Grundsätze für die Raumplanung fest. Oberziel ist eine nachhaltige Nutzung des nicht vermehrbaren Boden. Der Flächenverbrauch für Siedlungen soll durch Verdichtung und Umnutzung im bestehenden Siedlungsraum eingeschränkt werden.
Eine klare Unterscheidung zwischen urbanen Gebieten, Landwirtschaftsgebiet und ausgewiesenen Naturräumen gekoppelt mit Schwerpunkten der Siedlungsentwicklung in bereits erschlossenen Gebieten soll eine weitere Zersiedelung verhindern und eine haushälterische Bodennutzung gewährleisten.

Im Projekt "Landschaft unter Druck" beobachtet das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) systematisch die Entwicklung der Raumnutzung und Landschaften der Schweiz seit 1989. 

Bundesgesetz über die Raumplanung (RPG)

Bundesamt für Raumentwicklung ARE: Landschaft unter Druckico_extern

 

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Landschaftsstrategie BAFU

Das Bundesamt für Umwelt BAFU als Kompetenzzentrum des Bundes für die Landschaftspolitik zeigt in der vorliegenden Landschaftsstrategie auf, mit welchen strategischen Zielsetzungen die integrale Landschaftspolitik gestärkt werden soll. Es aktualisiert damit – parallel zur Biodiversitätsstrategie des Bundes – auch die landschaftsstrategischen Überlegungen, für welche das Landschaftskonzept Schweiz und das Leitbild „Landschaft 2020“ die Grundlage bilden. Folgende vier strategische Stossrichtungen stehen dabei im Zentrum: Die landschaftsverträgliche Ausgestaltung der Tätigkeiten des Bundes, die Förderung der besonders wertvollen Landschaften, die Förderung einer kohärenten Landschaftspolitik durch die zuständigen staatlichen Ebenen sowie die Sicherstellung und Verbesserung der Landschaftsleistungen.

 Bundesamt für Umwelt BAFU: Thema Landschaftico_extern

Landschaftsstrategie BAFU (pdf, 622 KB)

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Landschaft 2020

Das Leitbild „Landschaft 2020“ dient dem BAFU als fachliche Grundlage für seine Entscheidfindungen und für seine Zusammenarbeit mit den raumwirksamen Sektorialpolitiken.

In Landschaft 2020 legt das BAFU dar, wie aus seiner Sicht die Landschaftsentwicklung der nächsten Jahre mit den Zielen einer nachhaltigen Entwicklung in der Schweiz verknüpft werden kann und mit welchen Instrumenten und Massnahmen diese Ziele prioritär erreicht werden. Es leitet sich von den gesetzlichen Vorgaben, den allgemeinen Zielen des Landschaftskonzeptes Schweiz LKS und der Forderung nach einer nachhaltigen Entwicklung ab.

Landschaft 2020: Leitbild (pdf, 1.6 MB)

Landschaft 2020: Erläuterungen und Programm (pdf, 2.7 MB)

Landschaft 2020: Analysen und Trends (pdf, 1.4 MB)

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Pärke von nationaler Bedeutung

Die Schweiz soll neue Pärke von nationaler Bedeutung erhalten. Damit sollen aussergewöhnliche Lebensräume und besonders schöne Landschaften geschützt und aufgewertet werden, der Tourismus und die nachhaltige regionale Entwicklung Impulse erhalten sowie der Bevölkerung Naturerlebnisse vermittelt werden.

Der Prozess besteht aus 4 Etappen; in jeder Etappe erarbeitet man ein Produkt:

  • Etappe 1: Abklärung der Machbarkeit
  • Etappe 2: Projektierung
  • Etappe 3: Errichtung
  • Etappe 4: Betrieb und Evaluation

Eine nationale Richtlinie dient den ParkprojektinitiantInnen zur Erarbeitung der in den verschiedenen Etappen notwendigen Grundlagen. Weiter dient sie den Kantonen zur Formulierung der Anträge betreffend die Verleihung des Parklabels und der Gesuche um globale Finanzhilfen.

Bundesamt für Umwelt BAFU: Nationale Pärkeico_extern

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Verteidigung und Bevölkerungsschutz

Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) ist der grösste Landbesitzer der Schweiz. Oft sind die Grundstücke des VBS ökologisch besonders wertvoll, weil sie nicht intensiv genutzt werden, abgelegen liegen und vor anderen Nutzungsinteressen (z.B. Bebauung) geschützt sind.

Ende 2004 hat die Departementsleitung des VBS ihr neues Leitbild "Raumordnung + Umwelt" verabschiedet. Es orientiert sich an der Vision der nachhaltigen Entwicklung und beinhaltet generelle Bestimmungen zum Schutz von Habitaten und Landschaften sowie zur Umweltverschmutzung allgemein. Das neue Leitbild liefert die Grundlage für eine raum- und umweltschonende Gestaltung sämtlicher Aktivitäten des VBS.

Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS: Umweltico_extern

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Zuletzt aktualisiert am: 26.01.2017






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