Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich EKAH

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Strategien und Aktionspläne des Bundes

Die Schweiz hat eine Vielzahl von gesetzgebenden Bestimmungen und eine breite Palette an politischen Instrumenten die den Hauptaspekten der Konvention Rechnung tragen. In den letzten Jahren wurden eine ganze Reihe an spezifischen und sektorübergreifenden Strategien und Aktionsprogrammen entwickelt, die nicht bloss die gesetzlichen Verpflichtungen erfüllen, sondern auch weitergehende Anreize sowie Koordination und Planung garantieren.

Agrarpolitik 2014-2017

Mit der Agrarpolitik 2014-2017 (AP 14-17) will der Bundesrat die Innovation in der Land- und Ernährungswirtschaft stärker unterstützen, die Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessern und die gemeinwirtschaftlichen Leistungen gezielter fördern. Kernelement ist das weiterentwickelte Direktzahlungssystem, welches auf eine nachhaltige und effiziente Nutzung von Ressourcen abzielt. 

Bundesamt für Landwirtschaft BLW: Agrarpolitik 2014 - 2017ico_extern

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Grüne Wirtschaft

Mit dem Aktionsplan Grüne Wirtschaft 2013 und seiner Weiterentwicklung 2016-2019 sollen gezielte Massnahmen das freiwillige Engagement von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zur Schonung der natürlichen Ressourcen unterstützen.

 Weitere Informationen: Bundesamt für Umwelt BAFU: Grüne Wirtschaftico_extern

Anpassung an den Klimawandel

In Zukunft wird sich der Bund nicht nur für eine Verminderung des Treibhausgasausstosses, sondern vermehrt auch für Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel engagieren. Der Bundesrat hat am 2. März 2012 daher den ersten Teil seiner Strategie «Anpassung an den Klimawandel in der Schweiz» verabschiedet und darin Ziele, Herausforderungen und Handlungsfelder definiert.

 

Mit der Anpassungsstrategie setzt der Bundesrat den Rahmen für ein koordiniertes Vorgehen bei der Anpassung an den Klimawandel auf Bundesebene.
Die Anpassungsstrategie besteht aus zwei Teilen.

Der erste Teil beinhaltet Ziele, Herausforderungen und Handlungsfelder bei der Anpassung an den Klimawandel. Die Anpassungsstrategie soll es der Schweiz ermöglichen, die Chancen des Klimawandels zu nutzen, die Risiken zu minimieren und die Anpassungsfähigkeit der natürlichen und sozioökonomischen Systeme zu steigern.

Anpassung an den Klimawandel in der Schweiz – Ziele, Herausforderungen und Handlungsfelder. 1. Teil der Strategie des Bundesrates

 

Im Aktionsplan sind die Anpassungsmassnahmen der Bundesämter zusammengefasst, mit welchen die Chancen des Klimawandels genutzt, die Risiken minimiert und die Anpassungsfähigkeit von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt gesteigert werden sollen. Beim Aktionsplan handelt es sich um den zweiten Teil der bundesrätlichen Strategie zur Anpassung an den Klimawandel in der Schweiz. Die Erarbeitung und Umsetzung der Massnahmen erfolgt im Rahmen der jeweiligen Sektorpolitik.

Anpassung an den Klimawandel in der Schweiz. Aktionsplan 2014–2019. Zweiter Teil der Strategie des Bundesrates.

 

Weitere Informationen: Bundesamt für Umwelt BAFU: Anpassung an den Klimawandel ico_extern

 

Die Schweiz verfolgt eine aktive Politik zur Reduktion der Treibhausgase. Sie leistet einen Beitrag zum international anerkannten 2-Grad-Ziel. Das auf den 1. Januar 2013 revidierte CO2-Gesetz fokussiert darauf, die Emissionen im Inland zu senken.

Bundesamt für Umwelt: Schweizer Klimapolitikico_extern

 

 

 

Artenförderungsprogramme für Pflanzen, Farne und Moose

Das Bundesamt für Umwelt (BAFU), die Schweizerische Kommission für die Erhaltung von Wildpflanzen (SKEW) und das Zentrum des Datenverbundnetzes der Schweizer Flora (ZDSF) erarbeiteten für 142 gefährdete Pflanzen- und Farnarten der Schweiz ein "Merkblatt Artenschutz", welche unter anderem die Gefährdungsursachen und mögliche Gegenmassnahmen beschreiben.

zdsf.ch: Merkblätter Artenschutzico_extern

Das Bundesamt für Umwelt (BAFU), das Naturräumliches Inventar der Schweizer Moosflora (NISM) und die Forschungsstelle für Umweltbeobachtung (FUB) publizierten 11 "Merkblätter Artenschutz- Moose", welche unter anderem die Gefährdungsursachen und mögliche Gegenmassnahmen beschreiben.

nism.uzh.ch: Merkblätter Artenschutz- Mooseico_extern

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Artenförderungsprogramme für Tiere

Das Bundesamt für Umwelt BAFU fördert ausgewählte Tierarten mit Artenförderungsprogrammen (AFP). AFP sind Massnahmenpakete, die speziell für einzelne Arten oder Artengruppen geschnürt werden. Da die Mittel zur Artenförderung beschränkt sind, ist es nötig, Prioritäten zu setzen. Es sollen diejenigen Arten von profitieren, die am meisten darauf angewiesen sind.

Bundesamt für Umwelt BAFU: Artenförderungico_extern

Säugetiere

Im März 2004 ist das Konzept Biber Schweiz in Kraft getreten, um das national und international geschützte Tier nachhaltiger zu fördern. Dieses soll aber nicht nur das Tier fördern, sondern auch einheitliche Kriterien für Entschädigungen von Biberschäden festlegen.

Konzept Biber Schweiz (BAFU 2004)

Auch für die drei einheimischen Grossraubtierarten Bär, Luchs und Wolf gibt es nationale Konzepte.

Konzept Bär (BAFU 2006,  aktualisiert 2009)
(BAFU 2004)
(BAFU 2008)

 

Vögel

2003 wurde das Rahmenprogramm "Artenförderung Vögel Schweiz" ins Leben gerufen. Mit diesem Programm soll die Förderung der 50 prioritären Vogelarten verstärkt werden. Für das Auerhuhn, den Mittelspecht, den Wiedehopf, den Weissstorch und den Flussuferläufer sind bereits Aktionspläne veröffentlicht worden.

Aktionsplan Auerhuhn Schweiz (BAFU 2008)

Aktionsplan Flussuferläufer Schweiz (BAFU 2010)

Aktionsplan Mittelspecht Schweiz (BAFU 2008)

Aktionsplan Weissstorch Schweiz (BAFU 2010)

Aktionsplan Wiedehopf Schweiz (BAFU 2010)

Aktionsplan Steinkauz (BAFU 2016)

Aktionsplan Wachtelkönigico_extern (Artenförderung Vögel Schweiz 2017)

www.artenfoerderung-voegel.chico_extern

Fische

Damit in den Fliessgewässern gesunde Fische und Fischbestände leben und gedeihen können, müssen gewässerspezifische Massnahmen getroffen werden. Ein 10-Punkte-Plan beschreibt die wichtigsten dieser Massnahmen. Er ist das Resultat des Projektes Fischnetz+.

10-Punkte-Plan (pdf, 1.7 MB) (BAFU, Fischnetz+ 2007)

www.fischnetz.chico_extern

Krebse

Die drei einheimischen Krebsarten sind in der ganzen Schweiz stark gefährdet. Die Zerstörung ihres Lebensraums, die Konkurrenz zu vier eingeführten Arten, sowie die Krebspest machen ihnen zu schaffen. Um die einheimischen Krebsarten zu schützen hat das BAFU einen nationalen Aktionsplan für Flusskrebse erarbeitet.

Nationaler Aktionsplan Flusskrebse (BAFU 2006)

 

Wirbellose

Die Vertreterinnen und Vertreter der Imkerorganisationen, der Landwirtschaft und der Bundesverwaltung haben einen Massnahmenkatalog erarbeitet, der eine stärkere Förderung der schweizerischen Bienenhaltung in den Bereichen Forschung, Ausbildung der Imkerinnen und Imker, Königinnenzucht und Selektion sowie Vorbeugung und Bekämpfung von Bienenkrankheiten zum Ziel hat.
Bundesamt für Landwirtschaft BLW: Konzept für die Bienenförderung in der Schweiz (2008)

 

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Klimastrategie Landwirtschaft

Die Klimastrategie Landwirtschaft zeigt eine Gesamtsicht über die Beziehungen zwischen Klima und Landwirtschaft, benennt kommende Herausforderungen und Chancen und leitet zielführende Schritte ab. Sie umfasst beide Aspekte: Anpassung an den Klimawandel und Vermeidung von Emissionen. Die Strategie wurde mit breiter Mitwirkung von Verbänden, Forschung und Verwaltung erarbeitet. Der Fokus der Strategie liegt auf der landwirtschaftlichen Produktion. Im Sinne einer Gesamtsicht sind jedoch auch die vor- und nachgelagerten Sektoren sowie der Nahrungsmittelkonsum angesprochen.

Bundesamt für Landwirtschaft BLW: Klimaico_extern

Konzept zum Umgang mit biotischen Gefahren für den Wald

Studie im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt BAFU  und des Bundesamtes für Landwirtschaft BLW 

Das Konzept liefert eine erstmalige Gesamtbetrachtung des Themas und zeigt   Umsetzungsmassnahmen auf. Es bildet die Basis für einen koordinierten und effizienten Umgang mit biotischen Gefahren für den Wald.

Begleitet wird das Konzept durch einen Umsetzungsplan 2012 - 2016 und einen Managementplan für besondere Situationen.

Konzept zum Umgang mit biotischen Gefahren für den Wald

 

Landschaftskonzept Schweiz LKS

Bern, 07.12.2012 - Der Bundesrat hat am 7. Dezember 2012 einen Bericht über den Stand der Umsetzung der Ziele des Landschaftskonzepts Schweiz (LKS) sowie einen Bericht über den Stand der Realisierung und den Erfolg der Massnahmen zur Kenntnis genommen. Gleichzeitig hat er dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK den Auftrag erteilt, das Konzept zu aktualisieren. Weitere Informationen und Links zu den Berichtenico_extern

Das Landschaftskonzept Schweiz LKS wurde im 1997 vom Bundesrat gutgeheissen. Es bildet damit die verbindliche Richtschnur für den Natur- und Landschaftsschutz bei Bundesaufgaben. Es formuliert eine kohärente Politik, legt allgemeine Ziele und Sachziele fest und schlägt Massnahmen vor.

Die wichtigsten allgemeinen Ziele lauten:

  • das Element Wasser in der Landschaft aufwerten
  • Raum schaffen für natürliche Dynamik
  • Lebensräume erhalten und vernetzen
  • Infrastrukturen räumlich konzentrieren
  • intensiv genutzte Landschaften - insbesondere das Siedlungsgebiet - ökologisch aufwerten und attraktiv gestalten

 Bundesamt für Umwelt BAFU: Landschaftskonzept Schweiz LKSico_extern

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Leitbild Fliessgewässer Schweiz

Das Leitbild Fliessgewässer Schweiz zeigt Entwicklungsziele und Massnahmen für einen nachhaltigen Umgang mit den Gewässern auf. Massnahmen zum Schutz der Fliessgewässer sind im Gewässerschutz-, Wasserbau-, Raumplanungs- und im Landwirtschaftsrecht verankert.

Das Leitbild nennt für natürliche oder naturnahe Fliessgewässer und deren nachhaltige Nutzung folgende Entwicklungsziele: Ausreichender Gewässerraum, ausreichende Wasserführung und ausreichende Wasserqualität.

Leitbild Fliessgewässer Schweizico_extern

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Ökologischer Ausgleich

Mit dem Instrument des ökologischen Ausgleichs hat der Bund einen Anreiz geschaffen, der Verarmung der Landschaften und dem Artenschwund entgegenzuwirken.

Das Ziel des ökologischen Ausgleichs besteht hauptsächlich darin, isolierte Biotope miteinander zu verbinden, nötigenfalls durch die Neuschaffung von Biotopen die Artenvielfalt zu fördern, eine möglichst naturnahe und schonende Bodennutzung zu erreichen (Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen Boden, Wasser, Luft), Natur in den Siedlungsraum einzubeziehen sowie das Landschaftsbild zu beleben.

Mit Direktzahlungen entschädigt der Bund die Landwirte für das Anlegen und die Pflege von ökologischen Ausgleichsflächen. Ausserdem werden die Landwirte mit Beratung unterstützt.

Bundesamt für Umwelt BAFU: Ökologischer Ausgleichico_extern

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Nationaler Aktionsplan für den Doubs

Am 24. November 2015 hat das Bundesamt für Umwelt gemeinsam mit dem Bundesamt für Energie und den Kantonen Neuenburg und Jura den nationalen Aktionsplan für den Doubs veröffentlicht. Dieser soll eine nachhaltige Verbesserung des ökologischen Zustands des Flusses erlauben und das Überleben des Aprons gewährleisten, ein Fisch, der fast ausschliesslich im Doubs vorkommt.

SIB Publikationen: Nationaler Aktionsplan für den Doubs

Nationaler Aktionsplan zur Erhaltung genetischer Ressourcen

Der globale Aktionsplan der FAO wird in der Schweiz im Rahmen des nationalen Aktionsplanes (NAP) zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der pflanzengenetischen Ressourcen konkretisiert. Der NAP ergänzt unter anderem die agrarpolitischen Massnahmen im Bereich der Agrobiodiversität. Im Rahmen des NAP werden nationale, aber auch regionale Projekte unterstützt.

Bundesamt für Landwirtschaft BLW: Der Nationale Aktionsplan PGRELico_extern

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Ökologische Infrastruktur

Bis 2040 soll die Schweiz über eine funktionsfähige ökologische Infrastruktur verfügen – sowohl im ländlichen als auch im städtischen Raum, im Mittelland, im Jura und in den Alpen. Im Aktionsplan Strategie Biodiversität Schweiz werden entsprechende Massnahmen beschrieben und etappiert. Einerseits sind spezifische Ergänzungen und Aufwertungen des Schweizer Schutzgebietssystems nötig, anderseits die Ergänzung und Sicherung eines Systems von Vernetzungsgebieten in der gesamten Landschaft generell. Alle Sektoren werden einen Beitrag zur ökologischen Infrastruktur leisten.

Bundesamt für Umwelt: Ökologische Infrastrukturico_extern

 

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National Prioritäre Arten

Der Bund hat die Erhaltung von 3600 in der Schweiz vorkommenden Arten als national prioritär eingestuft. Als national prioritär gelten Tier-, Pflanzen-, Pilz- und Flechtenarten, die gefährdet sind und für welche die Schweiz eine besondere Verantwortung trägt. Die Liste der National Prioritären Arten dient als Vollzugshilfe im Biodiversitätsschutz.

SIB Dokumentation: Liste der National Prioritären Arten

Raumkonzept Schweiz

Das Raumkonzept Schweiz ist ein Orientierungsrahmen und eine Entscheidungshilfe für die künftige Raumentwicklung der Schweiz. Es ist das erste Strategiedokument in der Schweizer Raumentwicklung, das von allen Staatsebenen gemeinsam entwickelt und getragen wird.

Vertreter und Vertreterinnen von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden haben sich darin auf grundsätzliche Ziele und Strategien geeinigt, die alle drei Staatsebenen gleichermassen verfolgen sollen. Das Raumkonzept soll den Behörden aller Stufen künftig als Orientierungshilfe dienen, wenn sie Siedlungen, Verkehrs- und Energieinfrastrukturen planen, Landschaften gestalten oder weitere Tätigkeiten ausüben, die den Raum beeinflussen.

Bundesamt für Raumentwicklng ARE: Raumkonzept Schweizico_extern

SIB-Publikationen: Raumkonzept Schweiz

Rote Listen Schweiz

Seit 1991 sind Rote Listen formal in der Natur- und Heimatschutzverordnung verankert. Sie zeigen für welche Arten Handlungsbedarf besteht und werden insbesondere zur Bezeichnung der schützenswerten Biotope herangezogen. Die Roten Listen werden periodisch aktualisiert.

Zurzeit sind folgende Rote Listen verfügbar:  Brutvögel; Reptilien; Amphibien; Fische und Krebse; Libellen; Heuschrecken; Farne und Blütenpflanzen; Moose; Flechten; Pilze; Armleuchteralgen; Eintagsfliegen, Steinfliegen, Köcherfliegen; Weichtiere (Schnecken und Muscheln)

SIB: Publikationen Biodiversität

Bundesamt für Umwelt BAFU: Rote Listenico_extern

Bundesamt für Umwelt BAFU: Übersicht über alle Vollzugshilfen «Rote Liste» ico_extern

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Sachplan Fruchtfolgeflächen FFF

Bund und Kantone sind verpflichtet, für die Landwirtschaft geeignetes Kulturland zu erhalten. Gleichzeitig benötigt die Siedlungsentwicklung immer mehr Raum: der Druck auf den guten Landwirtschaftsboden steigt. Mit dem Sachplan Fruchtfolgeflächen wurde ein Instrument geschaffen, um diesem Problem entgegenzuwirken.

Bundesamt für Raumentwicklung ARE: Sachplan Fruchtfolgeflächenico_extern

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Strategie Nachhaltige Entwicklung

Die Strategie Nachhaltige Entwicklung (SNE) zeigt auf, welche politischen Schwerpunkte der Bundesrat für die nachhaltige Entwicklung mittel- bis langfristig setzt. Der Aktionsplan der Strategie bezeichnet die Massnahmen, die der Bund in der Legislaturperiode 2016-2019 umsetzen will. Weiter zeigt die Strategie auf, welchen Beitrag die Schweiz leistet, um die Ziele der globalen Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung (Agenda 2030) der Vereinten Nationen zu erfüllen.

Strategie Nachhaltige Entwicklung 2016 - 2019 ico_extern

Bundesamt für Raumentwicklung ARE: Nachhaltige Entwicklungico_extern

 

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Torfausstieg - Konzept

Der Bundesrat will den Import und die Verwendung von Torf reduzieren
Der Abbau von Torf verursacht Umweltschäden für das Klima und die Biodiversität. In der Schweiz ist der Torfabbau seit 1987 verboten, jährlich werden aber bis zu 150’000 Tonnen Torf importiert. Der Bundesrat möchte die Verwendung und den Import von Torf vermindern.

Er hat am 14. Dezember 2012 einen entsprechenden Bericht für ein Konzept zur vollständigen Vermeidung von Torf genehmigt.

Bericht des Bundesrates: «Torfausstiegskonzept»ico_extern

Bundesamt für Umwelt BAFU: Mooreico_extern

Bundesamt für Umwelt BAFU: Moorlandschaften von nationaler Bedeutungico_extern

Umgang mit invasiven Arten

Der Bund konkretisiert die Regelung des Umgangs mit gebietsfremden invasiven Organismen und koordiniert das Management von invasiven Arten auf Bundesebene, interkantonal und international.

Es bestehen einige nationale Instrumente im Bereich der Früherkennung, des Monitorings, der Bekämpfung und der Erfolgskontrolle und verschiedene Kantone haben bereits Strategien, Massnahmenpläne oder Praxishilfen zum Umgang mit invasiven Organismen erarbeitet oder sind zurzeit damit beschäftigt.

Bundesamt für Umwelt BAFU: Invasive gebietsfremde Artenico_extern

Informationsportal BAFU (Wald und Holz, Eidgenössischer Pflanzenschutzdienst EPSD):
Besonders gefährliche Schadorganismen
ico_extern

Bundesamt für Umwelt BAFU, Bundesamt für Landwirtschaft BLW: Konzept zum Umgang mit biotischen Gefahren für den Wald (pdf, 712 KB)

Schwarze Liste und Watch-Liste Schweizico_extern

 

Publikation BAFU: Invasive alien species in Switzerland (pdf, 1.8 MB)

Publikation BAFU: Invasive alien species - Factsheets (pdf, 1.8 MB)

Richtlinie zur Überwachung und Bekämpfung der Kastaniengallwespe (Dryocosmus kuriphilus). Übergangsbestimmungen ab 15. Oktober 2014

 

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Umweltziele Landwirtschaft UZL

Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) erarbeitet ein Umweltzielsystem. Dabei werden allgemeine Umweltziele definiert und für diejenigen Sektoren spezifiziert, welche einen wesentlichen Beitrag zur Zielerreichung leisten.

Der Bericht "Umweltziele Landwirtschaft - Hergeleitet aus bestehenden rechtlichen Grundlagen" von 2008 präsentiert für die vier Bereiche Biodiversität und Landschaft, Klima und Luft, Wasser sowie Boden die Umweltziele für den ersten Sektor, die Landwirtschaft.

Diese Umweltziele wurden zusammen mit dem Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) erarbeitet. Sie basieren auf bestehenden rechtlichen Grundlagen wie Gesetzen, Verordnungen, internationalen Abkommen und Bundesratsbeschlüssen.

 

Publikation BAFU: Umweltziele Landwirtschaft
Hergeleitet aus bestehenden rechtlichen Grundlagen

Faktenblatt "Die Umweltziele Landwirtschaft im Überblick"ico_extern (pdf, 149kb)

Medienmitteilung Bundesverwaltung 2008: Beitrag der Landwirtschaft zur Erreichung der Schweizer Umweltzieleico_extern

 

 

Waldpolitik 2020

Visionen, Ziele,  Massnahmen für eine nachhaltige Bewirtschaftung des Schweizer Waldes
Mit der Waldpolitik 2020 stimmt der Bund die ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Ansprüche an den Wald optimal aufeinander ab. Er stellt eine nachhaltige Bewirtschaftung sicher und schafft günstige Rahmenbedingungen für eine effiziente und innovative Wald- und Holzwirtschaft. Die Waldpolitik 2020 legt insgesamt elf Ziele fest. Diese betreffen das Holznutzungspotenzial, den Klimawandel, die Schutzwaldleistung, die Biodiversität, die Waldfläche, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Waldwirtschaft, den Waldboden (inkl. Trinkwasser und Baumvitalität), den Schutz vor Schadorganismen, das Gleichgewicht von Wald und Wild, die Freizeitund Erholungsnutzung sowie die Bildung und Forschung (inkl. Wissenstransfer).

SIB Publikationen: Waldpolitik 2020

Bundesamt für Umwelt BAFU: Waldpolitik des Bundesico_extern

 

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Ressourcenpolitik Holz

Strategie, Ziele und Aktionsplan Holz. Aktualisierte Version 2014

Mit der Ressourcenpolitik Holz soll eine konsequente, aber nachhaltige Holznutzung aus einheimischen Wäldern und eine ressourceneffiziente Verwertung des Rohstoffs unterstützt werden. Zur zielgerichteten Umsetzung der Ressourcenpolitik Holz dient ein Aktionsplan Holz. Bei der Umsetzung steht der ökologisch und ökonomisch sinnvolle Einsatz des Holzes im Vordergrund. 

SIB Publikationen: Ressourcenpolitik Holz

Bundesamt für Umwelt BAFU: Waldpolitik des Bundesico_extern

 

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Zuletzt aktualisiert am: 16.07.2017





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