Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich EKAH

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Internationales Pflanzenschutzübereinkommen (IPPC)

International Plant Protection Convention (IPPC)

Abgeschlossen in Rom 1951, in Kraft getreten für die Schweiz am 26. September 1996 / SR 0.916.20ico_extern

Das Internationale Pflanzenschutzübereinkommen (IPPC) ist ein völkerrechtlicher Vertrag zum Schutz von kultivierten und wildlebenden Pflanzen gegen pflanzliche und tierische Schädlinge. Das Übereinkommen wurde 1951 von der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) verabschiedet und zuletzt 1997 neugefasst.

Mit dem Beitritt zu dem Übereinkommen verpflichten sich die Mitgliedsstaaten:

  • zur Einrichtung einer amtlichen Pflanzenschutzorganisation
  • zur Weitergabe von Informationen über Schadorganismen
  • zur Forschung auf dem Gebiet des Pflanzenschutzes
  • bei der Pflanzenquarantäne bestimmte Bedingungen zu beachten
  • zur Zusammenarbeit mir der FAO, den anderen Mitgliedstaaten und regionalen Pflanzenschutzorganisationen

Invasive gebietsfremde Arten im Sinne der CBD, die negative Auswirkungen auf Pflanzen haben und damit Pflanzenarten, Pflanzengesellschaften, Ökosysteme oder den Nutzer der Landschaft beeinträchtigen, können als Quarantäneschadorganismen entsprechend dem IPPC eingestuft werden. Entsprechend sind gegen solche invasiven gebietsfremden Arten Gegenmassnahmen gemäss den IPPC-Bestimmungen und -Standards anzuwenden. Risiken gebietsfremder Organismen sind hierdurch im IPPC-Rahmen noch umfassender als bisher zu analysieren, neue Übertragungs- und Verschleppungswege sind einzubeziehen und der Informationsaustausch und die Abstimmung mit dem Umwelt/Naturschutzbereich auf Behörden und wissenschaftlicher Ebene ist zu intensivieren.

2005 unterzeichneten die Sekretariate der IPPC und der CBD eine Kooperationserklärung (Memorandum of Cooperation) zur Stärkung der Zusammenarbeit und Vermeidung von unnötigen Doppelspurigkeiten. Das gemeinsame Arbeitsprogramm der beiden Sekretariate beinhaltet regelmässige Besprechungen zu Aktivtitäten der Überinkommen.


Zuletzt aktualisiert am: 26.01.2017




Nationaler Kontakt

Hans Dreyer
Geschäftsleitung Eidgenössischer Pflanzenschutzdienst EPSD
Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement EVD
Bundesamt für Landwirtschaft BLW
Mattenhofstr. 5, CH-3003 Bern
Tel.  +41 31 322 26 92
Fax +41 31 322 26 34
hans.dreyer(at)blw.admin.ch
www.pflanzenschutzdienst.ch



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