Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich EKAH

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Übereinkommen über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Wasser- und Watvögel, von internationaler Bedeutung

Abgeschlossen in Ramsar (Iran) 1971, in Kraft getreten für die Schweiz am 16. Mai 1976 / SR 0.451.45ico_extern

Der zwischenstaatliche Vertrag setzt einen Rahmen für die Erhaltung und eine wohlausgewogene Nutzung („wise use“) von Feuchtgebieten und ihrer Ressourcen durch lokale und nationale Aktivitäten und internationale Zusammenarbeit und leistet damit einen Beitrag zu einer weltweiten nachhaltigen Entwicklung.

Schutzgebietsausweisungen auf nationaler Ebene sollen durch internationale Kooperation gestärkt werden. Die im Abkommen weit gefasste Bezeichnung „Feuchtgebiete“ umfasst neben natürlichen Feuchtzonen wie Seen, Flüsse, Sümpfe, Marschen, feuchte Grasländer, Moore, Oasen, Mündungsgebiete, Deltas, Gezeiten- und küstennahe Zonen, Mangroven und Korallenriffe auch künstlich angelegte Flächen wie Fischteiche, Reisfelder, Stauseen und Salzgewinnungsanlagen.
Die Vertragsstaatenkonferenz COP (Conference of the Contracting Parties) fungiert als zentrales Entscheidungsgremium und findet alle drei Jahre statt.
Die Schweiz ist stolz, das Sekretariat des Übereinkommens in Gland (VD) beherbergen zu dürfen.

168 Staaten haben das Übereinkommen bisher unterzeichnet und 2'189 Feuchtgebiete mit einer Gesamtfläche von knapp 209 Millionen Hektar (208'802'675 ha) wurden unter Schutz gestellt und in die Liste der Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung eingetragen (April 2015).

Die nationale Umsetzung des Schutzes der Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung in der Schweiz unterliegt dem Bund und / oder in den meisten Fällen den Kantonen. Bisher wurden 11 Gebiete in die Liste der Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung aufgenommen:

 

Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung « Ramsar Liste »

(Stand 02.02.2012)

Schutzgebiet

Datum

Kanton

Fläche

Bolle di Magadino

18.02.1982

Tessin

663 ha

Fanel et Chablais de Cudrefin

16.01.1976

Bern, Neuchâtel, Vaud

1'155 ha

Kaltbrunner Riet

09.11.1990

St. Gallen

157 ha

Klingnauer Stausee

09.11.1990

Aargau

364 ha

Laubersmad-Salwidili

02.02.2005

Luzern

1'376 ha

Le Rhône genevois – Vallons de

l’Allondon et de La Laire

09.11.1990

Genève

1'929 ha

Les Grangettes

09.11.1990

Vaud

6'342 ha

Niederried Stausee

09.11.1990

Bern

297 ha

Rhonegletschervorfeld

02.02.2005

Wallis

317 ha

Rive sud du lac de Neuchâtel

09.11.1990

Fribourg, Vaud

1'705 ha

Vadret da Roseg

02.02.2005

Graubünden

383 ha

 

 


Zuletzt aktualisiert am: 04.12.2015




Nationalberichte

2014 / COP 12 (pdf, 336 KB)

2011 / COP 11 (pdf, 203 KB)

2008 / COP 10 (pdf, 189 KB)

2005: Instrument de planification nationale pour l'application des dispositions (pdf, 786 KB)

Nationaler Kontakt

Reinhard Schnidrig
Bundesamt für Umwelt BAFU
CH-3003 Bern
Tel:  +41 (0)58 463 03 07
Fax: +41 (0)58 463 89 74
reinhard.schnidrig(at)bafu.admin.ch



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