Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich EKAH

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Übereinkommen der UNESCO zum Schutz des Kultur- und Naturgutes der Welt

Convention concerning the Protection of the World Cultural and Natural Heritage (WHC)

Abgeschlossen 1972 in Paris, in Kraft getreten für die Schweiz am 17. Dezember 1975 / SR 0.451.41ico_extern

Am 16. November 1972 auf der 17. Generalkonferenz der UNESCO wurde das "Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt" verabschiedet. Es ist das international bedeutendste Instrument, das jemals von der Völkergemeinschaft zum Schutz ihres kulturellen und natürlichen Erbes beschlossen wurde.

Leitidee der Welterbekonvention ist die "Erwägung, dass Teile des Kultur- oder Naturerbes von aussergewöhnlicher Bedeutung sind und daher als Bestandteil des Welterbes der ganzen Menschheit erhalten werden müssen" (aus der Präambel der Welterbekonvention). Mit der Unterzeichnung der Konvention verpflichten sich die Vertragsstaaten, die innerhalb ihrer Grenzen gelegenen Welterbestätten zu schützen und für zukünftige Generationen zu erhalten.

Ein eigens von der UNESCO eingerichtetes zwischenstaatliches Komitee prüft jährlich, welche Stätten neu in die "Liste des Welterbes" aufgenommen werden. Das Welterbekomitee überprüft, ob die von den Mitgliedstaaten vorgeschlagenen Stätten die in der Welterbekonvention festgelegten Kriterien erfüllen. Hierzu zählen das Kriterium der "Einzigartigkeit" und der "Authentizität" (historische Echtheit) eines Kulturdenkmals oder der "Integrität" einer Naturerbestätte. Neben dem aktuellen "Erhaltungszustand" muss auch ein überzeugender Erhaltungsplan vorgelegt werden.

Die Welterbestätten der Schweiz 

Schweizer Naturerbestätten (Aufnahmejahr)

  • Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch (2001)
  • Monte San Giorgio (2003)
  • Schweizer Tektonikarena Sardona (2008)

Für das Weltnaturerbe der Schweiz  ist das Bundesamt für Umwelt BAFU zuständig

Schweizer Kulturerbestätten

  • Berner Altstadt (1983)
  • Stiftsbezirk St. Gallen (1983)
  • Benediktinerinnen-Kloster St. Johann in Müstair (1983)
  • Burgen und Stadtbefestigung von Bellinzona (2000)
  • Kulturlandschaft Weinbaugebiet Lavaux (2007)
  • Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina (2008)
  • Zwillingsstädte La Chaux-de-Fonds / Le Locle (2009)
  • Pfahlbauten um die Alpen (2011)

Für das Weltkulturerbe der Schweiz  ist das Bundesamt für Kultur BAK zuständig

.


Zuletzt aktualisiert am: 24.11.2015




Nationaler Kontakt

Oliver Martin

Leiter Sektion Heimatschutz und Denkmalpflege
Bundesamt für Kultur
Hallwylstrasse 15
3003 Bern
Tel.: +41 (0)58 462 86 25
Fax: +41 (0)58 462 87 39
denkmalpflege(at)bak.admin.ch



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