Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich EKAH

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Der Strategische Plan für das Cartagena Protokoll 2011-2020

An der 5. Vertragsstaatenkonferenz des Cartagena-Protokolls (COP-MOP 5, Nagoya, 11.-15. Oktober 2010) wurde ein strategischer Plan für den Zeitraum 2011 bis 2020 verabschiedet. Die Vertragsparteien werden darin aufgefordert, ihre nationalen Systeme zum Schutz der biologischen Sicherheit zu überarbeiten, anzupassen sowie personell und finanziell besser auszustatten. Ziel ist, die Wirksamkeit der Systeme zu erhöhen und den Informationsaustausch zu verbessern, um die biologische Vielfalt langfristig vor den negativen Auswirkungen von GVO zu schützen. Eine Evaluierung der Aktivitäten ist für 2016 vorgesehen.

 

 

Die Elemente des Strategischen Plans zum Cartagena Protokoll

Vision: Die biologische Vielfalt ist ausreichend gegen etwaige negative Auswirkungen von GVO geschützt.

Mission: Die globalen, regionalen und nationalen Anstrengungen zur Sicherung eines angemessenen Schutzniveaus der Biodiversität vor negativen Auswirkungen von GVO werden verstärkt. Dies gilt gleichermassen für die Bereiche Transport, Umgang und Nutzung von GVO; unter Berücksichtigung der Risiken für die menschliche Gesundheit und mit besonderem Fokus auf den grenzüberschreitenden Verkehr von GVO.

 

Strategische Ziele

Operationelle Ziele

Schwerpunktthema 1:  Förderung der Einführung und Weiterentwicklung von wirkungsvollen Bioisicherheitsystemen zur Umsetzung des Protokolls

1. Nationale Rahmenregelungen im Bereich Biosicherheit

2. Koordination und Unterstützung

3. Risikobewertung und Risikomanagement

4. Genveränderte Organsimen oder Merkmale mit potenziell negativen Auswirkungen

5. Haftung und Wiedergutmachung

6. Umgang, Transport, Verpackung und Beschriftung

7. Sozio-ökonomische Überlegungen

8. Transit, Anwendung in geschlossenen Systemen, unbeabsichtigter Grenzverkehr und Notfallmassnahmen

Schwerpunktthema 2: Aufbau von Kapazitäten

1. Nationale Rahmenregelungen für Biosicherheit

 

2. Risikobewertung und Risikomanagement

 

3. Umgang, Transport, Verpackung und Beschriftung

 

4. Haftung und Wiedergutmachung

 

5. Öffentliche Wahrnehmung, Bildung und Mitwirkung

 

6. Informationsaustausch

 

7. Ausbildung und Schulung im Bereich Biosicherheit

Schwerpunktthema 3: Übereinstimmung und Überprüfung

1. Übereinstimmung mit dem Protokoll

2. Auswertung und Überprüfung

Schwerpunktthema 4: Informationsaustausch

1. Effektivität des BCH

 

2. Das BCH als Instrument für Online-Diskussionen und Konferenzen

 

3. Informationsaustausch über weitere Mechanismen

Schwerpunktthema 5: Einbindung und Kooperation

1. Ratifikation des Protokolls

2. Kooperationen

 

3. Kommunikation und Einbindung


Zuletzt aktualisiert am: 01.03.2012






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