Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich EKAH

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Nationale Entscheide mit Relevanz für das Cartagena Protokoll

Nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der für den Anwendungsbereich des Cartagena Protokolls in der Schweiz relevanten Entscheide und Veröffentlichungen.

Dazu zählen insbesondere Entscheide in folgenden Bereichen:

  • Entscheide zu GVO's gemäss dem sogenannten Verfahren der vorherigen Zustimmung (Advance Informed Agreement, AIA) betreffend Exporten von lebenden GVO's zur beabsichtigten Freisetzung in die Umwelt im jeweiligen Importland.
  • Entscheide über die Verwendung von GVO's für Lebens- und Futtermittelherstellung entsprechend Artikel 11 des Cartagena Protokolls.
  • Andere Entscheide und Veröffentlichungen (Entscheide betreffend den Transit sowie Anwendungen von GVO in geschlossenen Systemen, Entscheide zu unbeabsichtigten und illegalen Verbringungen von lebenden GVO und Entscheide über Import und Freisetzung von GVO, die vor Inkrafttreten des Protokolls getroffen wurden).
  • Berichte zu durchgeführten Risikoabschätzungen in Bezug auf die Auswirkungen von lebenden GVOs auf die menschliche Gesundheit und die biologische Vielfalt.

Entscheide nach dem AIA-Verfahren:

In der Schweiz wurden bisher keine Entscheidungen nach dem AIA-Verfahren gefällt.

Entscheide nach Artikel 11 des Cartagena Protokolls:

Absatz 11.4: Eine Vertragspartei kann einen Entscheid über die Einfuhr von lebenden veränderten Organismen, die zur unmittelbaren Verwendung als Lebens- oder Futtermittel oder zur Verarbeitung vorgesehen sind, nach ihrem innerstaatlichen Recht treffen, wenn dies mit dem Ziel dieses Protokolls vereinbar ist. 

Derzeit sind in der Schweiz drei gentechnisch veränderte Maissorten und eine gentechnisch veränderte Sojasorte als Lebens- und Futtermittel zugelassen: 

Erzeugnis

Anmelder


Status


Entscheid

Soja 40-3-2
"Roundup Ready"
MON-Ø4Ø32-6
Monsanto (Suisse) SA

Anmeldung 19.07.1996

Bewilligung 20.12.1996

Erneuerungsgesuch 22.08.2001

Bewilligung erneuert 31.10.2002

Erneuerungsgesuch 12.12.2006

 

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MON810
"MaisGard"
MON-Ø81Ø-6
Monsanto
(Deutschland) GmbH

Anmeldung 16.03.1998

Bewilligung 27.07.2000

Erneuerungsgesuch 01.07.2005

 

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Mais Bt11
SYN-BTØ11-1
Syngenta
International AG

Anmeldung 29.07.1997

Bewilligung 14.10.1998

Erneuerungsgesuch 09.07.2003

 

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Mais Bt176 
"NaturGard KnockOut"
SYN-EV176-9
Syngenta
International AG

Anmeldung 01.11.1996

Bewilligung 06.01.1998

Erneuerungsgesuch 27.06.2002

 

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Weitere Informationen zum Thema "Gentechnisch veränderte Lebensmittel" auf der Webseite des Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLVico_extern

Inverkehrbringen von GVO's

Das Inverkehrbringen von GVO braucht eine Bewilligung des Bundes. Für den Anbau von GVO in der Landwirtschaft, Forstwirtschaft oder im Gartenbau besteht bis zum 27. November 2013 ein Moratorium. Dieses zeitlich begrenzte Verbot ist in der Volksabstimmung vom 27.11.2005 für fünf Jahre angenommen und vom Parlament am 18.3.2010 für drei weitere Jahre verlängert worden.

Weitere Informationen über rechtliche Grundlagen und Zuständigkeiten.ico_extern

Relevante Publikationen aus dem Bundesamt für Umwelt BAFU

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  • Monitoring of genetically modified organisms
    A policy paper representing the view of the National Environment Agencies in Austria and Switzerland and the Federal Agency for Nature Conservation in Germany
    Umweltbundesamt GmbH, Vienna 2011.
  • Biosicherheit im Bereich der ausserhumanen Gentechnologie. Ergebnisse des BAFU-Forschungsprogramms 2004–2008. 2009ico_extern
    Das Forschungsprogramm befasst sich mit dem Nachweis möglicher negativer Effekte von gentechnisch veränderten Pflanzen (GVP) auf die Umwelt. Dabei geht es um die Schaffung der wissenschaftlichen Grundlagen für die behördliche Beurteilung von Risiken und für die Beschlussfassung. Die Studie zeigt den Aufbau und den Aufwand eines anbaubegleitenden Monitorings sowie dessen Grenzen auf und schlägt mögliche Alternativen vor. Die ethischen Ansätze für die Risikobewertung werden diskutiert.

Zuletzt aktualisiert am: 29.03.2017





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