Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich EKAH

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Nationaler Aktionsplan Flusskrebse

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Verbreitung der Flusskrebse in der Schweiz stark verändert, insbesondere aufgrund menschlicher Einwirkung. Durch die Verschlechterung der physikalischen und chemischen Wasserqualität, gefolgt von der Einführung resistenterer Arten aus Nordamerika in Europa, kam es in der Schweiz und in den angrenzenden Ländern zu einem Verschwinden zahlreicher Populationen der drei autochthonen Flusskrebsarten Zentraleuropas: Edelkrebs (Astacus astacus), Dohlenkrebs (Austropotamobius pallipes) und Steinkrebs (Austropotamobius torrentium).

Das beabsichtigte oder nicht-beabsichtigte Einführen nicht-einheimischer Arten in den natürlichen Lebensraum hat die Situation erheblich verschärft. Mit Ausnahme des Galizierkrebses (Astacus leptodactylus), dessen Vorkommen tendenziell rückläufig ist, haben sich alle anderen fremden Arten in den letzten zehn Jahren stark ausgebreitet. Besonders deutlich war diese Ausbreitung für den Signalkrebs (Pacifastacus leniusculus), den Kamberkrebs (Oronectes limosus) und den Roten Amerikanischen Sumpfkrebs (Procambarus clarkii). Alle diese Arten verbreiten die Krebspest (ein für einheimische Arten tödlicher Pilz), ohne selber daran zu erkranken.

Das vorliegende Managementkonzept richtet sich an die Kantone. Es enthält verschiedene Empfehlungen im Hinblick auf den Schutz der einheimischen Krebsarten und im Hinblick auf die Kontrolle unerwünschter fremder Krebsarten.


Zuletzt aktualisiert am: 17.09.2014





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