Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich EKAH

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Gesunde Fische in unseren Fliessgewässern. 10-Punkte-Plan

Die Bachforelle ist die am weitesten verbreitete Fischart in Schweizer Fliessgewässern. Als kieslaichender und territorial lebender Fisch stellt sie hohe Ansprüche an ihren Lebensraum. Zudem reagiert sie empfindlich auf Veränderungen der Wasserqualität und der Wassertemperatur. Das alles macht sie zu einem geeigneten Indikator für die Beurteilung des Zustands von Fliessgewässern in der Schweiz.
Die Mitte der 1970er Jahre einsetzenden Fangrückgänge dieser Fischart geben daher Grund zur Besorgnis: Zwischen 1980 und 2001 nahm die Anzahl geangelter Bachforellen von ca. 1,5 Millionen auf weniger als 0,5 Millionen ab. Im Rahmen des Fischnetz-Projekts durchgeführte Studien belegen, dass nicht nur die Fangzahlen, sondern auch die Fischbestände abgenommen haben.
Das Projekt Fischnetz hat gezeigt, dass verschiedene Ursachen für diese unbefriedigende Situation verantwortlich sein können. Damit in unseren Fliessgewässern gesunde Fische und Fischbestände leben und gedeihen können, müssen gewässerspezifische Massnahmen getroffen werden. Der vorliegende 10-Punkte-Plan beschreibt die wichtigsten dieser Massnahmen. Er beruht auf dem Fischnetz-Schlussbericht von Januar 2004 sowie auf später erschienenen Publikationen. Ebenfalls eingeflossen sind die Ergebnisse von 18 eintägigen Auswertungs- und Umsetzungstreffen mit Fischereiaufsehern, Fischereiinspektorinnen und -inspektoren und Gewässerschutzfachleuten aus den Kantonen und aus dem Fürstentum Liechtenstein, bei denen die Fischnetz-Ergebnisse auf lokaler Ebene ausgewertet wurden. Damit wird dem Wunsch der Kantone nach stärkerem Einbezug der Praktiker Rechnung getragen.


Zuletzt aktualisiert am: 17.09.2014





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