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Bei der Schweiz handelt es sich um ein Nutzerland von genetischen Ressourcen. Genetische Ressourcen finden hauptsächlich in der Privatwirtschaft sowie in der wissenschaftlichen Forschung Verwendung, namentlich auf dem Gebiet der Pharmazie, der Biotechnologie, der Lebensmittelproduktion, der Geschmackindustrie, der Kosmetik sowie in der Landwirtschaft. Diese Kreise haben ein vitales Interesse an einem guten Zugang zu genetischen Ressourcen. Im Rahmen der vorliegenden Studie soll geprüft werden, welche gesetzlichen, administrativen oder sonstigen Massnahmen in Nutzerländern wie der Schweiz ergriffen werden könnten, um sicherzustellen, dass die Nutzer von genetischen Ressourcen und traditionellem Wissen ihren Pflichten bezüglich PIC, MAT und Benefit Sharing nachkommen. Die konkrete Ausgestaltung der Massnahmen hängt dabei davon ab, ob es bis zum Jahr 2010 gelingt, ein internationales ABS-Regime (mit oder ohne Zertifikationssystem) zu erarbeiten oder nicht.
Zuletzt aktualisiert am: 13.04.2011