Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich EKAH

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Magazin «umwelt» 2/2010: Biodiversität belebt

Wert der Vielfalt | Nahrung, Gesundheit, Sicherheit | Biodiversität und Wirtschaft | Zustand und Verluste | Ethik | Gemeinsame Verantwortung | Konsum | Biodiversität und Klima

Unserer Lebensgrundlage einen Wert geben - Editorial von Moritz Leuenberger, Bundesrat

Biodiversität – das Netz - «Es ist höchste Zeit, dass die Biodiversität in die wichtigsten volkswirtschaftlichen Indikatoren einfliesst.»

Biodiversität ist Wirtschaft - Die Biodiversität ist die Grundlage unseres Lebens und erbringt zahlreiche Leistungen. Viele davon sind durch den Biodiversitätsverlust inzwischen gefährdet. Investitionen in die Erhaltung und Wiederherstellung der biologischen Vielfalt würden sich ökonomisch auszahlen.

Von der Bank auf den Teller - Eine grosse Vielfalt an Kulturpflanzen und Nutztierrassen ist eine wesentliche Voraussetzung für unser Überleben. Die Genbank der eidgenössischen Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil birgt Schätze, die eines Tages eine bedeutende Rolle bei der Lösung heutiger und künftiger Ernährungskrisen spielen könnten.

Gesundheit - Die Heilkraft der Biodiversität - Die Biodiversität liefert uns Arzneimittel, und in einer vielfältigen Landschaft kommen wir zur Ruhe und bauen Stress ab. Investitionen in die Biodiversität sind deshalb Investitionen in unsere Gesundheit.

Microorganismen - Unsichtbare Helfer - Ein Labor in Wädenswil am Zürichsee kümmert sich um eine wenig bekannte biologische Ressource der Schweiz: die Vielfalt der hiesigen Mikroorganismen.

Immer weniger Biodiversität - Die Biodiversität ist weltweit in einem besorgniserregenden Zustand. Trotz einer Reihe von Massnahmen zur Erhaltung und Förderung der Vielfalt schreitet die Verarmung auch in der Schweiz fort. Die Ursachen für den Rückgang sind vielfältig.

Gemeinsamer Nutzen – gemeinsame Verantwortung - Die Anstrengungen zur Erhaltung, Förderung und nachhaltigen Nutzung der Biodiversität können nur dann erfolgreich sein, wenn alle Bereiche der Gesellschaft zusammenspannen. Jeder einzelne Sektor muss dabei seine Verantwortung wahrnehmen. Die Biodiversität hat in den letzten Jahren erfreulicherweise in sämtlichen Politikbereichen eine höhere Priorität erhalten. Dies zeigen die folgenden Gastbeiträge von acht Bundesämtern.

Biodiversität und Konsum: Den Markt bewegen - Die ökologischen Spuren unserer Einkäufe reichen bis in ferne Kontinente. Was können wir tun, damit es keine Spuren der Zerstörung sind?

Biodiversitätsschutz ist Klimaschutz – und umgekehrt - Eine wirksame Klimapolitik und die weltweite Erhaltung der Biodiversität gehen Hand in Hand. Natürliche oder naturnahe Ökosysteme speichern grosse Mengen an Treibhausgasen und können dadurch den Klimawandel abschwächen.

Effizente Ressourcennutzung - Der freie Markt kann es nicht alleine richten - Im Idealfall sorgen freie Märkte für eine möglichst effiziente Nutzung von knappen Ressourcen. Am Beispiel von nicht erneuerbaren Rohstoffen zeigt sich aber, dass die Realität nicht immer dem Modell folgt. Hier hat die öffentliche Hand deshalb eine Mitverantwortung, um das Marktversagen zu korrigieren. Eine neue Studie im Auftrag des BAFU skizziert mögliche Lösungswege.

Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen - Ein zentraler Pfeiler der Klimapolitik - Mit dem Gebäudeprogramm haben Bund und Kantone gemeinsam ein Paket zur energetischen Sanierung von bestehenden Liegenschaften geschnürt. Bis 2020 stehen jährlich 280 bis 300 Millionen Franken bereit, um den Gebäudepark Schweiz klimafreundlicher zu gestalten.

Klimaschutz hinter der Haustür - Damit die Schweiz ihre globalen und nationalen Klimaschutzziele erreichen kann, braucht sie einen sparsameren Gebäudepark. Zu den wirksamsten Massnahmen, um den CO2-Ausstoss zu senken, gehören die Sanierung von Häusern und der Einsatz erneuerbarer Energien im Gebäudebereich.

Der Schmusekater bleibt ein Raubtier - Hauskatzen jagen, was sie kriegen – auch wenn sie gut gefüttert sind. Vor allem in städtischen Gebieten mit hoher Katzendichte können die räuberischen Haustiere dadurch zur Bedrohung für einzelne Arten werden. Es gibt aber einige Mittel, um die Beutetiere besser zu schützen.

Abgasreinigung von Schiffsmotoren - Auf den Schweizer Seen verkehren immer mehr Passagierschiffe mit Partikelfiltern. Die effiziente Technik hält über 99 Prozent der gefährlichen Dieselrusspartikel in den Abgasen zurück. Damit werden die Atemwege von Fahrgästen und Mannschaft auf den beliebten Aussendecks wirkungsvoll entlastet.

Schutz vor Elektrosmog - Die Schweiz gehört noch immer zu den Vorreitern - Auch gut zehn Jahre nach Inkrafttreten der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) ist die Schweiz mit ihren Vorsorgegrenzwerten weltweit führend. Diese Feststellung macht Jürg Baumann, Chef der Sektion NIS beim BAFU, im Interview mit «umwelt».

Portrait: Gelingt der Pfauenziege das Comeback?


Zuletzt aktualisiert am: 01.11.2010





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