Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich EKAH

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Raumkonzept Schweiz

Überarbeitete Fassung 2012

Das Raumkonzept Schweiz enthält Ziele und Strategien zur zukünftigen räumlichen Entwicklung unseres Landes. Es zeigt auf, welchen Weg wir einschlagen müssen, wenn wir künftigen Generationen intakte und gut funktionierende Lebens- und Wirtschaftsräume hinterlassen wollen. Es will die politische Grundlage für eine besser koordinierte,  nachhaltige Raumentwicklungspolitik bilden. Bund, Kantone, Städte und Gemeinden haben das Raumkonzept Schweiz in einem bisher einzigartigen Rahmen gemeinsam erarbeitet. Ausgangspunkt bildete der Wunsch, die Raumentwicklung besser zu koordinieren - auf eine Weise, die bei möglichst vielen Beteiligten auf Akzeptanz stösst.

Gemeinsam handeln

Alle Akteure in der Raumentwicklung, von der Gemeinde- über die Kantons- bis zur Bundesebene, sollen in Zukunft an einem Strick ziehen. Das Raumkonzept Schweiz unterstreicht deshalb die hohe Bedeutung einer stärkeren Zusammenarbeit der drei Staatsebenen in der Raumplanung. Drei gesamtschweizerische Strategien zeigen auf, wie man die Zusammenarbeit verbessern, Siedlungen und Landschaften aufwerten und Raumentwicklung, Verkehr und Energie aufeinander abstimmen kann.
Denken, Planen und Umsetzen in Handlungsräumen
Weil heute viele Schweizer und Schweizerinnen täglich zwischen Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Einkaufen Gemeinde-, Kantons- oder gar Landesgrenzen überqueren, schlägt das Raumkonzept Schweiz ein Planen und Handeln in überregionalen Handlungsräumen vor.

Es unterscheidet zwölf solcher Handlungsräume: vier grossstädtisch geprägte (Zürich, Basel, Métropole Lémanique und die Hauptstadtregion Schweiz), fünf klein- und mittelstädtisch geprägte (Luzern, Città Ticino, Jurabogen, Aareland, Nordostschweiz) sowie drei alpine Handlungsräume (Gotthard, Westalpen und Ostalpen). Das Raumkonzept skizziert die zwölf Räume und deren Herausforderungen und führt jeweils spezifische, strategische Stossrichtungen für die räumliche Weiterentwicklung auf.
Politischer Prozess

Ein Entwurf des Raumkonzepts Schweiz wurde im Jahr 2011 in eine breite öffentliche Konsultation geschickt. Der Bundesrat, die Kantonsregierungen, die Exekutiven von Städten und Gemeinden, Parteien, Verbände sowie weitere Organisationen und Interessenvertreter in der Schweiz und im benachbarten Ausland nahmen zum Entwurf Stellung und machten Anpassungsvorschläge. Aufgrund dieser gut 200 Stellungnahmen wurde das Raumkonzept Schweiz überarbeitet.

Ende April 2012 hat die politische Begleitgruppe des Raumkonzepts Schweiz - bestehend aus politischen Vertretern und Vertreterinnen der drei Staatsebenen - das überarbeitete Raumkonzept Schweiz für den weiteren politischen Prozess verabschiedet. Vorgesehen ist, dass die Konferenz der Kantonsregierungen (KdK), der Schweizerische Städteverband (SSV) und der Schweizerische Gemeindeverband (SGV) das Raumkonzept Schweiz ihren Mitgliedern im Sommerhalbjahr 2012 vorlegen und zur Anwendung empfehlen. Der Bundesrat wird entscheiden, ob er das Raumkonzept Schweiz als für die Bundesverwaltung verbindlich erklärt.

Die Webseite www.raumkonzept-schweiz.chico_extern enthält Text und Karten des Raumkonzepts Schweiz zum Download.


Zuletzt aktualisiert am: 29.10.2015





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