Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich EKAH

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Nützliche Dokumente und Links

Akademische Forschung

Die akademische Forschung (Universitäten und Hochschulen) ist von den verschiedenen Aspekten des Zugangs zu genetischen Ressourcen und der gerechten und ausgewogenen Beteiligung an den aus ihrer Nutzung entstehenden Vorteilen besonders betroffen. Forscher suchen und sammeln regelmässig biologisches Material für die Grundlagen- oder die angewandte Forschung. Allerdings ist in diesen Kreisen das Bewusstsein für das Nagoya-Protokoll noch sehr gering und muss daher verstärkt werden. Von der Akademie für Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) wurde dazu ein Programm ins Leben gerufen, durch welches der Hochschulforschung die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Einhaltung des Nagoya-Protokolls näher gebracht werden sollen.

Botanische Gärten

Auch die botanischen Gärten sind von den verschiedenen Aspekten des Zugangs zu genetischen Ressourcen und der gerechten und ausgewogenen Beteiligung an den aus ihrer Nutzung entstehenden Vorteilen unmittelbar betroffen. Eine der Hauptaufgaben der botanischen Gärten besteht nämlich in der Erhaltung von Pflanzensammlungen (meist in Form von Saatgut) für deren Schutz, die Forschung und die Bildung. So wird eine breite Palette höchst unterschiedlichen biologischen Materials von den botanischen Gärten gesammelt, aufbewahrt, dokumentiert, verteilt oder ausgetauscht. Von Botanic Gardens Conservation International (BGCI) wurde deshalb das internationale System «International Plant Exchange Network (IPEN)» eingerichtet. Das IPEN beruht auf einem Verhaltenskodex, der die Mitglieder des Netzwerks verpflichtet, die Bestimmungen der CBD und des Nagoya-Protokolls einzuhalten. In der Schweiz wurde der Botanische Garten der Universität Freiburg vom Bundesamt für Umwelt BAFU beauftragt, die übrigen botanischen Gärten in der Schweiz über das IPEN zu informieren und einen Leitfaden zu entwickeln, um ihre Integration in das IPEN-Netzwerk zu erleichtern. 

Das ABS-Management Tool (ABS-MT) 

Das ABS-MT ist sowohl ein Best Practice Standard wie auch ein Handbuch welches Anleitung und Instrumente für die Praxis bietet, um Firmen, Forscher, lokale und indigene Gemeinschaften sowie Regierungen zu unterstützen, in Übereinstimmung mit den Anforderungen der Biodiversitätskonvention und des Nagoya-Protokolls zu handeln.

Das ABS-MT wurde erstmals 2007 veröffentlicht. Die aktualisierte Fassung von Mai 2012 übernimmt die neuen Regelungen des Nagoya-Protokolls und unterstützt Nutzer und Anbieter von genetischen Ressourcen in der Anwendung der aktuellen Best Practices. Es enthält zudem ein neues Kapitel, welches den Vertragsparteien der CBD eine Unterstützung für die Einführung und die weitere Umsetzung des Nagoya-Protokolls bietet.

Das ABS-MT wurde mit der Unterstützung des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO durch die Stratos Inc.ico_extern in Zusammenarbeit mit Geoff Burton und Jorge Cabrera entwickelt und aktualisiert. Der Inhalt des ABS-MT und die von den Autoren zum Ausdruck gebrachte Meinung spiegeln nicht zwangsläufig den Standpunkt der Schweizer Regierung.


Zuletzt aktualisiert am: 25.01.2017





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